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Rallye-ÖM: Burgenland

Mit Rang Drei zufrieden

Licht und Schatten für Michael Böhm im Burgenland. Trotz technischer Probleme überwiegt die Freude über Platz drei in der Trofeo-Wertung.

Nach den turbulenten Ereignissen in SP 12, wo nach einem enormen Sprung beim Stilo des Auto-aktuell Rallye Teams in das Getriebe ein Loch gerissen und die Kupplung eliminiert wurde, war Michael Böhm mit dem Ausgang der Rallye zufrieden.

Trotz des Umstandes, dass die letzten sechs SP´s (!) ohne Kupplung und mit einem riesigen Loch im Getriebegehäuse gefahren werden mussten, schaffte es Michael Böhm, teilweise nur drei bis zehn Sekunden hinter Stilo Trofeo-Leader Pichler zu liegen.

Als in SP 14 auch noch der Motor abgestorben ist, verlor man leider fast eine Minute, und Otto Leirer konnte Platz zwei einnehmen. Die weiteren Prüfungen absolvierte Michael Böhm, der sich bereits an die neue Art des Schaltens gewöhnt hatte - Erfahrungen vom WRC-Test im Dezember in Erinnerung - knapp hinter Pichler.

Zu guter letzt knallte er in der allerletzten SP auch noch eine Stilo-Bestzeit auf den Asphalt rund um das Inform-Gelände in Oberwart und zeigte sich damit schon bereit für die kommende Rallye.

"Ich bin überglücklich, dass das Getriebe gehalten hat und wir uns entschlossen haben weiter zu fahren. Das sind wertvolle zwölf Punkte für die Jahreswertung. Und trotz fehlender Kupplung konnte ich zeigen, dass man mit dem Fiat Stilo sehr schnell fahren kann. Hätten wir durch die Motoraussetzer in SP 14 nicht eine Minute verloren wäre es um den zweiten Platz noch eng geworden. Großer Dank an mein Team und die Mechaniker, die das Kunststück zu Wege gebracht haben, dass der Stilo noch läuft. Da sieht man auch, wie robust so ein Fiat ist. Wir werden sofort ein neues Getriebe und eine neue Kupplung einbauen, um für die nächste Veranstaltung gerüstet zu sein“, so Michael Böhm im Ziel.

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