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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Maximum Attack!

Alfred Kramer hat nach dem Gruppe A Sieg im Lavanttal Blut geleckt, bei seiner zweiten Heimrallye peilt er den Gesamtsieg an.

Der Gruppe A Sieg bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye hat beim Rallye-Team-Kramer einen großen Motivationsschub hervorgerufen. „Bei unserer echten Heimrallye wollen wir um den Gesamtsieg mitfahren“ so Alfred Kramer, der mit seinem Co Siegmund Sappl die Gruppe N-Piloten diesmal klar hinter sich lassen möchte.

In der langen Pause nach der Pirelli-Rallye wurde am Fahrzeug durch die hervorragende Mechanikercrew einiges modifiziert (Bremse, Differentiale, Fahrwerksgeometrie). Da die vom Kärntner Landeshauptmann im Rahmen der Siegerehrung in Wolfsberg fix zugesagte Testmöglichkeit in Mail am Fahrsicherheitszentrum leider nur ein „Wahlversprechen“ war, musste kurzfristig eine Alternative gefunden werden.

Unter Federführung von Peter Dürnwirth und durch Mithilfe der Feuerwehr St.Salvator konnte das Auto in letzter Sekunde doch noch erfolgreich getestet werden.

„Mit diesem Auto können wir, wenn nicht irgendwelche technischen Probleme auftreten sollten oder wir von langsameren Konkurrenten aufgehalten werden, um den Gesamtsieg mitkämpfen!“, so Kramer nach den Tests. (Leider ist Kramer kein Prioritätsfahrer, und muss so wie so oft hinter einem erheblich langsameren Teilnehmer starten.)

Die Kärntner Veranstaltungen sind das Salz in der Suppe der Staatsmeisterschaft! Die 30 km SP von Glantschach nach Eggen ist mit ihrem hohen Schotteranteil das absolute Highlight vergleichbar mit der Glockneretappe im Radsport.

„Mundl Baumschlager fuhr bei den letzten Rallyes eigentlich ohne Konkurrenz. Mit Jan Kopecky, Ruben Zeltner, Kris Rosenberger und auch uns als Gegner ist die Zeit des taktischen und materialschonenden Fahrens hoffentlich vorbei, und es wird dem Kärntner Publikum spannende Rallyeaction gezeigt“ , so Kramer weiter.

„Schließlich fährt keiner der genannten Fahrer um Punkte in der Meisterschaft, sondern nur um ein Top-Ergebnis bei dieser Rallye!“

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