RALLYE

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Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Vier kleine Fichten

Auf dem Weg zu einer guten Platzierung landete das jS-Rallyeteam leider in der Botanik der Pyhrn-Region, wenigstens konnte die Rallye beendet werden.

Nach ausführlichen Besichtigungsfahrten ging das jS-Rallyeteam am Freitag motiviert an den Start der Pyhrn-Eisenwurzen Rallye. Aufgrund dunkler Gewitterwolken entschied man sich für Intermediates, was sich später auf den ersten beiden Sonderprüfungen leider als Fehler herausstellte, da sich der Regen stark zurückhielt.

Leider kamen auch noch schlimme Bremsprobleme auf den Prüfungen 1-4 hinzu, denn der Lancia bremste in der einen Kurve, in der nächsten leider wieder nicht und so konnte man nicht richtig attackieren.

Auf der SP 5 funktionierten die Bremsen wieder einwandfrei und nach etwa der Hälfte der SP gewann man wieder das Vertrauen in das Auto und so ging man auf der letzten Sonderprüfung des Tages, der SP 6 (St. Pankraz) wieder mit großer Vorfreude und Motivation an den Start. Es hatte zwar entlang dieser SP ein wenig geregnet und der Asphalt war teils feucht und verschmutzt, aber das Team gab Vollgas.

Leider war dann in einer Kurve kurz vor Ende der SP 6 mehr Schmutz auf der Fahrbahn als erwartet und so rutschte der Lancia über den Fahrbahnrand und mähte 4 kleinere Fichten nieder. Leider saß das Auto so unglücklich auf den Wurzeln der Fichten auf, dass diese sich regelrecht in den Unterboden verkeilt hatten. Händisch wäre der Lancia nie mehr von der Stelle zu bringen gewesen, doch nach einiger Zeit kam ein Traktor zur Hilfe und so konnte das Team seine Fahrt fortsetzen.

Der zweite Tag verlief absolut problemlos, allerdings war es nach dem Ausritt vom Vortag vorbei mit einer guten Platzierung. War man vor dem Ausritt noch auf Platz 29 von 77 Startern gelegen, so beendete das Team Josef Schrott und Co-Pilot Klaus Kral die Rallye auf dem viertletzten Platz, mehr war nicht mehr aufzuholen.

Dennoch war das Team sehr glücklich, nach sehr langer Durststrecke endlich wieder einmal über die Zielrampe gekommen zu sein. Nun freut man sich schon sehr auf die nächste Rallye in knapp 2 Wochen, im Wechsellandgebiet der Steiermark.

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