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Rallye-ÖM: Lavanttal

Comeback des Kitcar-Glühers

Publikums-Liebling Waldemar Benedict ist bei der Lavanttal-Rallye im brandneuen Clio 1600 Kitcar in Action, mindestens fünf Läufe sind geplant.

Waldemar Benedict hat sich in den letzten Jahren in die Herzen vieler Rallye-Fans gefahren, wer das Röhren des Fiat Punto 1600 Kitcar hörte wusste, jetzt gibt's etwas zu sehen.

Seitdem Fiat sich mit Ende der Saison 2001 vom Punto-Projekt zurückzog und das Hauptaugenmerk auf die mittlerweile leider eingestellte Stilo-Trofeo lenkte, wurde es ruhiger um "Benno".

Im Vorjahr hat der Wiener Gastronom bei zwei ÖM-Läufen aber wieder Blut geleckt und für 2004 ein größeres Projekt geplant. Die Wahl fiel auf das Renault Clio 1600 Kitcar, ein Auto, mit dem Brice Tirabassi im Vorjahr die Junior-WM gewann.

Der Rallye-Heimkehrer stößt zwar in Österreich auf wenig Kitcar-Konkurrenz in der Klasse A6, die Prioritäten sind aber ohnedies anders gelagert: "Mein vordergründiges Ziel ist es, den Rallye-Fans eine tolle Show in einem tollen Auto zu bieten und mit der ein oder andere guten Zeit die unzähligen Mitsubishis zu ärgern. Das Auto ist auf dem Stand von 2003, der Punto war auf dem Stand von 1999, das sollte sich auch auswirken."

Eingesetzt wird das Clio 1600 Kitcar vom italienischen Powercar-Team, das u.a. das Auto von Dalavilla in der italienischen Meisterschaft betreut und bereits mit dem Renault Maxi Mégane vor einigen Jahren große Erfolge erzielte.

Das Debüt feiert Waldemar Benedict mit seinem neuen Flitzer im Rahmen der Lavanttal-Rallye: "Ich habe vorher leider keine Chance mehr, das Auto ausführlich zu testen, zudem bin ich diese Rallye noch nie gefahren. Mit meiner bewährten Co-Pilotin Tanja Neidhöfer kommen wir aber hoffentlich dennoch schnell in Fahrt."

Mindestens fünf Läufe möchte "Benno" heuer bestreiten: "Die Lavanttal- und die Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye sind fix, danach werde ich mich entscheiden, welche Rallyes ich noch fahre."

Das Budget ist knapp bemessen, es handelt sich im Gegensatz zum Engagement bei Fiat vor einigen Jahren nicht um ein werksunterstütztes Projekt, Benedict ist als 100%iger Privatier unterwegs.

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