Toyota goes ARA | 06.02.2026
Ex-Rovanperä -Co übernimmt Managementrolle
Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion
Toyota hat Jonne Halttunen, ehemaliger Beifahrer von Kalle Rovanperä in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), zum Projektmanager für den Einstieg der Marke in die Amerikanische Rallye-Meisterschaft (ARA) ernannt.
Der japanische Hersteller hatte im vergangenen Jahr Pläne bekanntgegeben, mit seinem neu entwickelten Toyota GR Corolla RC2, pilotiert vom Marathon-Rallye-Fahrer Seth Quintero und Beifahrer Topi Luhtinen, an der nationalen Rallye-Meisterschaft in Nordamerika teilzunehmen.
Dieses Projekt wird nun also geleitet von Halttunen, dessen Karriere als Beifahrer in der Rallye-WM vorerst auf Eis liegt, nachdem Kalle Rovanperä beschlossen hat, in den Formelsport zu wechseln. Halttunen gewann in den WRC-Saisons 2022 und 2023 zusammen mit Rovanperä zwei WM-Titel in Folge und erzielte in dieser Partnerschaft 18 Siege.
Halttunen freut sich auf seinen Wechsel ins Teammanagement bei Toyota in der ARA. Auftakt für seine neue Aufgabe ist am 13./14. März bei der sogenannten "100 Acre Wood Rally". Den Saisonauftakt der Meisterschaft an diesem Wochenende lässt man noch aus.
"Meine Aufgabe ist es, das Projekt zu leiten und das Team bestmöglich zu unterstützen, indem ich all mein Wissen aus meiner WRC-Karriere einbringe und mein Feedback gebe", sagt Halttunen. "Ich hatte noch keine Gelegenheit, alle Beteiligten kennenzulernen, aber wir hatten schon viele Besprechungen. Viele der Leute waren ebenfalls in der WRC tätig", so der 40-jährige Finne.
"Ich weiß, dass sie alle Profis sind, und alles, was ich über das Team gehört habe, ist positiv. Ich freue mich also darauf, mit allen zusammenzuarbeiten", sagt der ehemalige Rovanperä-Beifahrer. Ob es irgendwann in Zukunft eine Fortsetzung seiner Karriere als Beifahrer in der Rallye-WM geben wird, das vermag Halttunen hingegen nicht zu sagen.
"Ich weiß nicht, ob meine WRC-Karriere in Zukunft weitergehen wird oder nicht, aber zumindest für den Moment wollte ich eine neue Herausforderung haben. Das ist genau das, was ich gesucht habe. Ich wollte in diesem Sport bleiben, aber auch eine Art Führungsrolle übernehmen, in der ich irgendwie Einfluss nehmen kann."
"Ich versuche immer, Dinge zu verbessern oder weiterzuentwickeln. Deshalb passt das gut zu mir", erklärt der zweimalige Rallye-Weltmeister auf dem Beifahrersitz.



















