WRC Monte-Carlo: Tag 2 (SP9) | 23.01.2026
Ogier verkürzt Rückstand
Im Duell um P2 hinter Spitzenreiter Oliver Solberg macht "Monte"-Rekordsieger Sebastien Ogier weiter Boden gut - Thierry Neuville hängt kurzzeitig fest. Keferböck/Minor führen weiterhin bei den Masters.
Bei der Rallye Monte-Carlo, dem Saisonauftakt 2026 der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), ist rund die Hälfte des Programms absolviert. Neun der 17 Wertungsprüfungen (WPs) sind gefahren. An der Spitze des Klassements rangiert am Freitagabend weiterhin Oliver Solberg, der im Toyota-Werksteam seine erste volle Saison in einem Rally1-Auto fährt.
Nachdem er das Geschehen bei der "Monte" schon am Donnerstag und am Freitagvormittag bestimmt hatte, ließ Solberg am Freitagnachmittag eine weitere WP-Bestzeit folgen, und zwar auf WP7. Die zwei weiteren Bestzeiten auf der Nachmittagsschleife gingen aber an Sebastien Ogier (Toyota).
Damit hat Ogier im Duell um die zweite Position gegen Elfyn Evans (Toyota) weiter Boden gutgemacht. Nachdem die Teamkollegen am Mittag noch durch 35 Sekunden getrennt waren, sind es am Abend nur noch 6,5 Sekunden, die Ogier hinter Evans zurückliegt. Auf Spitzenreiter Solberg fehlt aber beiden weiterhin mehr als eine Minute.
Neuville fährt sich fest: Fourmaux erster Toyota-Verfolger
Hinter den drei Toyota-Fahrern Oliver Solberg, Elfyn Evans, Sebastien Ogier werden die Top 5 im "Monte"-Klassement derzeit von den Hyundai-Teamkollegen Adrien Fourmaux und Thierry Neuville gestellt. Die beiden haben die Positionen getauscht, da Neuville auf WP9 mehr als drei Minuten verlor. Er hatte sich in einem Graben festgefahren. Zurück auf die Fahrbahn kam er nur dank der Hilfe von Zuschauern.
"In einer Kurve bin ich hängengeblieben und kam nicht mehr raus. Vor uns konnten wir ein Auto sehen, das wahrscheinlich den Graben verursacht hat. Zum Glück waren Fans da, um uns herauszuschieben. Das war ein ziemlicher Kampf heute, aber wir haben es ins Ziel geschafft", so Neuville.
Takamoto Katsuta im vierten Toyota GR Yaris war zu Mittag noch Siebter gewesen. Am Nachmittag aber musste sich der Japaner ohne Servolenkung ins Etappenziel kämpfen. Aus den Top 10 des Klassements ist Katsuta herausgefallen.
Johanns Keferböck und Ilka Minor (Toyota GR Yaris Rally2) liegen auf Gesamtrang 27 und führen im WRC Masters Cup bereits elf Minuten vor dem Iren Eamonn Boland. Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain im Baumschlager Rallye Racing Skoda Fabia RS Rally2 auf Platz 37.
Nach der Freitagsetappe wird die zweite Hälfte der Top 10 der Rallye Monte-Carlo gebildet von: Jon Armstrong (M-Sport-Ford) auf Rang sechs, Hayden Paddon (Hyundai) auf Rang sieben, gefolgt von den WRC2-Piloten Leo Rossel (Citroen), Eric Camilli (Skoda) und Nikolay Gryazin (Lancia).
Die Samstagsetappe beim Saisonauftakt 2026 umfasst lediglich vier Wertungsprüfungen. Allerdings steht die 30 Kilometer lange "Königsprüfung" von La Breole nach Bellafaire gleich zweimal auf dem Plan, als WP10 am Morgen und als WP12 am frühen Nachmittag.



















