RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Erfolgreicher Triumphzug?

In der Challenge-Gesamtwertung wird es am Schluss ganz eng, Franz Kohlhofer (dieses Mal wieder mit Erwin Hadolt) hat gute Siegchancen.

Bisher entwickelte sich der Verlauf der Rallye-Challenge mit Fortdauer der Saison 2004 immer besser für das Team Kohlhofer, ab der ADAC-Niederbayern-Rallye lag der Audi-Pilot in der Meisterschaftswertung vorne. Wenngleich ihm dabei eine Rekonvaleszenz von Gerald Kures, einem seiner härtesten Konkurrenten, etwas geholfen hat, so muss man dennoch sagen, dass dies das Ergebnis einer konstant guten Leistung über die gesamte Saison ist.

Noch aber ist die Meisterschaft nicht entschieden, und zum Abschluss gibt es eine Kraftprobe der besonderen Art zu bewältigen: Während alle anderen Challenge-Rallyes Ein-Tages-Veranstaltungen sind (lediglich beim BRK-Rallyesprint findet eine SP schon am Freitag statt), läuft die OMV-Waldviertel-Rallye über zwei Tage. Anders als bei den meisten anderen Läufen zur Rallye-Challenge, ist dies – unter anderem – auch eine Veranstaltung zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, und als bedeutendste österreichische Rallye noch dazu eine der längsten. Und die Challenge-Fahrer haben die gleichen Aufgaben zu bewältigen wie die ÖM- und FIA-Cup-Fahrer.

Somit stellt diese letzte Rallye der Saison ungewohnt hohe Anforderungen an die Challenge-Teilnehmer, was andererseits einen interessanten Vergleich mit den besten Fahrern ermöglicht, die um ÖM-Punkte kämpfen. Wie sieht aber nun die Ausgangsposition von Franz Kohlhofer, der nach dem erfolgreichen Zwischenspiel mit Peter Müller bei der Herbstrallye nun wieder mit Erwin Hadolt fährt, aus? Die Streichpunkte-Regelung bedeutet für ihn einen größeren Punkte-Verlust als z. B. für Gerald Kures, der die ADAC-Niederbayern-Rallye nicht gefahren ist. Natürlich kann Franz Kohlhofer im Waldviertel das Punktemaximum holen, der Punkteverlust auf der anderen Seite ist aber etwas höher als etwa bei Gerald Kures oder Wolfgang Franek. So haben einige Fahrer noch eine Chance, den Punktevorsprung von Franz Kohlhofer zu überholen und ihm den Titel noch zu entreißen.

Bei Markus Moufang (BMW M3) hat sich die Angelegenheit bereits erledigt: Aufgrund seiner kurzfristigen Absage des Starts bei der Waldviertel-Rallye – er galt als besonders aussichtsreicher Konkurrent von Franz Kohlhofer – spielt er im Rennen um den Challenge-Titel keine Rolle mehr. Ein bei der ADAC-3-Städte-Rallye erlittener Hinterachsschaden konnte nicht rechtzeitig repariert werden. Ein Vorteil für den Quattro-Fahrer, aber schade für die Waldviertel-Rallye-Besucher: Ihnen entgeht eine riesige Attraktion.

Aber auch sonst ist die Rallye-Challenge für einige Attraktionen gut. Der Urquattro von Franz Kohlhofer und Erwin Hadolt ist eine davon.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Weitere Artikel:

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach Tag 1 (SP7)

Lengi-Show im steirischen Süden

Michael Lengauer drückte der 13. Ausgabe der Rebenland Rallye in Leutschach seinen Stempel auf / Er hielt Topfavorit Simon Wagner auf Distanz und geht als Halbzeit-Führender in den entscheidenden morgigen Samstag

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 1 (SP2)

Fünffachspitze für Toyota

Angeführt von Oliver Solberg liegen nach zwei von 20 Wertungsprüfungen in Kenia fünf Toyota-Fahrer in den Top 5 - Hyundai führt das Verfolgerfeld an

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht

Wagner gewinnt Thriller-Showdown

Vor der abschließenden Powerstage fehlten Simon Wagner nur noch 1,3 Sekunden auf Michael Lengauer - der fünffache Staatsmeister konnte das Blatt tatsächlich noch wenden...

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet