RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Mal was anderes

Einen unversöhnlichen Saisonauftakt gab es für Hainschwang/Müllauer bei der Bosch-Rallye. Bereits auf der zweiten SP wurde der Astra auf die Seitenwand gelegt.

So sehr freute sich das Team auf diese Rallye, besonders Martin Müllauer, Copilot von Markus Hainschwang, war es doch seine allererste Rallyeteilnahme. Vielleicht uferte die große Freude in Übermotivation aus. Nach der Hälfte der zweiten SP verließ der Astra samt Team in einer Rechtskurve die Ideallinie, der durch das so genannte „Cutten“ auf die Straße herausgefahrene Schotter des Banketts kam unter die Rennreifen. Kurz darauf der Einschlag in die nahe Böschung. Durch die Wucht des Aufpralls rollte der Astra auf seine rechte Seite, vorne links wurde der Bolide zu stark beschädigt, um an eine Weiterfahrt zu denken. Zusätzlich wurde auch das rechte hintere Rad ausgerissen.

„Ich habe eigentlich schon darauf gewartet. Nun, bei der elften Rallye als Pilot, war es soweit. Es gehört mehr oder weniger zum Rallyefahren dazu“, so Hainschwangs erster Kommentar. Dazu ergänzt er: „Aber aus einem auf der Seite liegenden Auto herauszukommen, ist einmal etwas anderes. Dafür geht die Fahrertür wieder von selber zu!“

Martin Müllauer machte seine Arbeit gut, Hainschwang gibt seinen Fahrfehler offen und ehrlich zu: „Es war ein Gang zu viel eingelegt. Wir waren zu schnell, ich habe noch mit dem Gedanken gespielt, herunterzuschalten…“

Durch die Zwei-Tages Wertung hätte das Team am nächsten Tag wieder starten können. Mit Hilfe von Christoph Weber wäre sogar schon alles durchgeplant gewesen. Stattdessen packte das Team, um in den eigenen „Werkshallen“ in Ruhe reparieren zu können. Nur drei Tage später war die Karosserie frei nach dem Motto „war was?“ wieder fit – nun kommt allerdings die teure Technik an die Reihe. „Ich hoffe, dass nicht zu viel defekt ist, wenn doch, muss ich wohl Lotto spielen beginnen!“

Die Motivation für die kommende Castrol-Rallye in Kärnten, die am 17. Juni beginnt, ist groß, man kann wohl davon ausgehen, dass der Astra bis dahin fertig wird.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Die 40. Auflage der Jännerrallye findet erst vom Donnerstag, 6. 1. 2028, bis Samstag, 8. 1. 2028, in Freistadt statt. Die Gründe dafür sind terminliche, organisatorische und menschliche

EHRC/ORM/ARC/GSE, Weiz: Vor Nennschluss

Countdown zur Rallye Weiz 2026 ist gestartet

Jetzt noch schnell eine Nennung abgeben und dann beim Motorsport-Spektakel rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt aktiv dabei sein!

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.