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Rallye-ÖM: Dunlop-Rallye

Manfred Pfeiffenberger fährt beim Comeback auf Platz 3!

Das Comeback bei der Pyhrn-Rallye war, nach seinem schweren Unfall bei der Jänner-Rallye, keine leichte Aufgabe für Manfred Pfeiffenberger.

Ausgerechnet auf den extrem schnellen Sonderprüfungen in der Pyhrn-Eisenwurzen-Region gab der Salzburger sein Comeback, fast vier Monate nach seinem schweren Unfall bei der Jänner-Rallye. Bei dem Crash wurde der Seat Ibiza PD TDi so schwer beschädigt, dass die Mannschaft von „Baumschlager Rallye Racing“ und das eigene Serviceteam ein komplett neues Auto aufbauen musste. Ein besonderer Dank gilt dabei auch Seat Österreich, die das Team kräftig unterstützt haben. Schon nach den ersten Testfahrten am Donnerstag vor der Rallye war klar, dass der neue Ibiza in einem Top-Zustand ist – wenngleich leistungsmäßig alles beim Alten blieb.

Manfred Pfeiffenberger und sein Co Martin Sztachovics-Tomasini begannen die Pyhrn-Rallye, den dritten Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, mit einer vierten SP-Zeit – ein Auftakt, der bei unglaublich starker Konkurrenz (10 Fahrzeuge standen in der Dieselklasse am Start) in dieser Form eigentlich gar nicht zu erwartet war. Ab der fünften Sonderprüfung lief es noch besser, das Seat-Duo konnte konstant die dritte Zeit bei den Dieseln erzielen – hinter den überlegenen Fahrzeugen von Hannes Danzinger (VW Golf KitCar) und Michael Böhm (Fiat Stilo 16V). So lag man am Ende des ersten Tages, an dem bis spät in die Nacht gefahren wurde, an der dritten Stelle der Dieselwertung und an der 18. Gesamt-Position.

Für den zweiten Tag, an dem die Sonderprüfungen teilweise noch schneller waren, galt die Devise: Ruhig weiterfahren, Selbstvertrauen gewinnen, den dritten Rang in der Dieselwertung absichern: Und Manfred Pfeiffenberger ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, tat exakt das, was von ihm erwartet wurde. Mit konstanter Fahrweise sicherte er den dritten Platz bei den Dieseln ab und arbeitete sich im Laufe des Tages sogar bis auf den 14. Gesamtrang nach vor.

Mit diesem Resultat beim „Comeback-Rennen“ darf der Salzburger mehr als zufrieden sein: „Mein Dank gilt meinen Sponsoren, dem Team von Raimund Baumschlager, meinen Mechanikern und meinem Co-Piloten“, so Manfred Pfeiffenberger. „Das Auto war perfekt, das war schon sehr wichtig, um nach meinem schweren Unfall beim Fahren wieder genügend Vertrauen zu bekommen. Jetzt kann ich optimistisch auf die weiteren Rennen in dieser Saison blicken. Die Konkurrenz in der Dieselklasse ist sehr groß und durch den Unfall habe ich natürlich viel an Boden in der Gesamtwertung verloren. Mal schauen, wie weit ich mich im Laufe der Saison noch nach vorne arbeiten kann!“

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