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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Leider kein Schnee beim Saisonbeginn 2005

Die Technik bereitete dem Duo Josef Schrott/Klaus Kral im schneelosen Mühlviertel viele Sorgen, am Ende gab’s doch eine Zielankunft.

Zum Saisonstart 2005 erhoffte das jS-Rallyeteam mit dem Wiener Fahrer Josef Schrott und dem Grazer Copiloten Klaus Kral auf viel Schnee, doch das Team sollte enttäuscht werden. Bis auf wenige hundert Meter gab es diesmal im Gegensatz zu 2004 leider fast keine weiße Pracht. Dafür hatte das Team die ganze Rallyewoche mit technischen Problemen zu kämpfen.

Gab es am Montag noch viel Spaß beim Besichtigen auf Schnee, kam kurz darauf schon das Tauwetter mit steigenden Temperaturen. Und am Mittwoch wurden beim Besichtigungsauto auch noch die Lichtmaschine und der Keilriemen defekt. So musste auf ein frontbetriebenes Auto zum Besichtigen umgestiegen werden. Donnerstag machte sich beim Shakedown die Kupplung bemerkbar und so musste diese am Abend vom Mechanikerteam noch getauscht werden.

Nun hoffte das jS-Rallyeteam auf eine problemlose Rallye, da doch schon sehr viel im Vorfeld von der technischen Seite geschah. Aufgrund der abgelaufenen Homologation musste das Team in der Klasse H10 starten und war somit nicht für Staatsmeisterschaftspunkte berechtigt. Aber die Vorfreude war dennoch groß, auch wenn - wie oben geschrieben - der Schnee ausblieb.

Doch schon auf der SP 1 verloren der 40jährige Wiener Bäckermeister und sein 26jähriger Copilot aus Graz knapp 10 Minuten aufgrund einer defekten Sicherung. Das Pech blieb weiter an den Reifen des gelben Lancia Delta Integrale Evo III haften und das Team verlor auf der zweiten SP weitere 2 Minuten aufgrund einer weiteren defekten Sicherung. Die dritte Sonderprüfung wurde neutralisiert und so hoffte das Team auf ein schnelles Finden des Fehlers im Service, was aber innerhalb der 20 Minuten nicht möglich war.

Da die vierte Sonderprüfung problemlos verlief, hoffte das jS-Rallyeteam auf einen weiteren problemlosen Verlauf, doch es kommt meistens anders, als man denkt. Auf der fünften SP musste das Team nicht weniger als 3 Sicherungen während der Prüfung und 1 Sicherung direkt bei der Ziel-Lichtschranken-Durchfahrt wechseln. Schließlich blieb der Lancia auf der Verbindungsetappe zur nächsten SP überhaupt liegen und man beschloss, den Freitag vorzeitig zu beenden und am Samstag nach (hoffentlich) erfolgreicher Reparatur wieder an den Start zu gehen.

Der Fehler konnte schlussendlich eruiert werden: Das Steuergerät hatte ins Notprogramm geschalten und die Sicherungen zerstört, um die Elektronik zu schützen. So konnte am Samstag gestartet werden. Der zweite Tag wurde nun zum Testen verschiedener Fahrwerkseinstellungen und für ein Training bei Wettbewerbsbedingungen genutzt. Gegen Mittag machte sich das mittlere Differential bemerkbar, doch der Lancia sollte diesmal durchhalten. Auf der längsten SP mit 28 Kilometer, welche zweimal gefahren wurde, wurden dann noch jeweils zwei Teams überholt und fast noch das dritte vorher gestartete eingeholt.

Obwohl das Team am zweiten Tag nicht mehr mit vollem Einsatz fuhr, war man dann doch noch mit dem vierten Platz in der Gruppe H und Klasse H10 der Tageswertung zufrieden. Gesamt wurde es am Samstag der 46. Platz. Das jS-Rallyeteam bedankt sich beim Auto Dienst Weiß in Unterweissenbach für die Unterstützung beim Besichtigungsauto und bei der BP Tankstelle direkt vor der Messehalle für die zur Verfügung gestellte Hebebühne nach dem Shakedown.

Der nächste Einsatz von Josef Schrott und Klaus Kral wird am 01. und 02. April die Pirelli Rallye sein. Eigentlich ist für heuer in erster Linie die Rallye-Challenge geplant, aber ausnahmsweise startet das Team auch beim zweiten Staatsmeisterschaftslauf. Alois Forstenlechner vom Service-Betreuerteam hat sich einen 3er VW Golf für die Klasse A7 zugelegt und dieser soll vom jS-Rallyeteam bei der Pirelli - Rallye im schönen Lavanttal rund um Wolfsberg ausgiebig im Wettbewerb getestet werden. Der nächste Einsatz für den Lancia ist dann der erste Challenge-Lauf, die Triestingtal-Rallye Mitte April. Das Team hofft, dass es den Fans auch im frontgetriebenen Golf eine zufriedenstellende Rallyeaction bieten kann und freut sich über jeden Besuch in der Servicezone.

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