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WRC Rallye Schweden: Nach Tag 2 (SP8) Takamoto Katsuta jagt noch seinen ersten Sieg in der Topklasse
McKlein Photography/LAT Images

Katsuta führt knapp vor Evans im Toyota-Duell

Toyota-Dreifachführung am Freitag in Schweden: Takamoto Katsuta liegt knapp vor Elfyn Evans - Oliver Solberg unterschätzt die schwierige erste Startposition

Toyota bestimmte in der ersten Etappe der Rallye Schweden das Geschehen. Überraschend setzte sich am Nachmittag Takamoto Katsuta an die Spitze der Gesamtwertung, aber im Duell mit seinem Teamkollegen Elfyn Evans beträgt der Vorsprung des Japaners nur 2,8 Sekunden. Sami Pajari komplettiert mit einem dritten Yaris die Toyota-Spitze auf Rang drei.

Bereits nach einem turbulenten Vormittag was alles passiert ist führte Toyota die Gesamtwertung an. Evans ging mit einem Vorsprung von 14,5 Sekunden auf Katsuta in die Nachmittagsschleife. Pajari folgte als Dritter (+23,3 Sekunden).

Spannend war es dahinter, denn Esapekka Lappi (Hyundai), Oliver Solberg (Toyota) und Adrien Fourmaux (Hyundai) lagen zur Mittagszeit innerhalb von zwei Sekunden. Nach Reifenschäden blieb Martins Sesks (M-Sport Ford) im Servicepark.

Am Nachmittag stand zunächst die zweite Schleife mit den Prüfungen "Bygdsiljum", "Andersvattnet" und "Bäck" an. Katsuta fuhr in WP5 Bestzeit und nahm Evans 8,9 Sekunden ab. Solberg verlor Platz fünf an Fourmaux.

In WP6 stellte Katsuta erneut die Bestzeit auf. Diesmal verlor Evans zwar nur 3,1 Sekunden, aber in der Gesamtwertung war der Japaner dem Waliser auf zweieinhalb Sekunden auf die Pelle gerückt. Das Toyota-Duell um die Führung war eröffnet.

Trotz seiner Aufholjagd bemerkte Katsuta nach WP6: "Ein sehr seltsames Gefühl, ich habe kein Vertrauen." Evans beschrieb die Verhältnisse, die sich mittlerweile geändert hatten, genauer, weil die vielen Autos die Schneespur mittlerweile freigefahren hatten.

"Es kommt von unten jetzt viel Schotter durch. Das macht es für den Reifen sehr hart. Generell gibt es nicht viel Grip. Es ist nicht einfach", sagte Evans. Die Nachmittagsschleife wurde zunächst mit WP7 abgeschlossen.

Thierry Neuville (Hyundai), der am Vormittag eineinhalb Minuten verloren hat, meldete sich mit der Bestzeit. Aber erneut war Katsuta einen Tick schneller als Evans. Der Japaner übernahm in WP7 die Führung in der Gesamtwertung - nur eine Zehntelsekunde vor Evans.

Zum Abschluss des Tages stand noch die 5,7 Kilometer kurze Superspecial "Umea Sprint" auf dem Programm. Wieder war Katsuta etwas schneller als Evans und geht dadurch mit einem Vorsprung von 2,8 Sekunden in den Samstag.

"Ein kniffliger Nachmittag", berichtet Katsuta, "aber wir haben die Reifen gut geschont." Somit konnte er angreifen, während Evans mehr Mühe hatte. "Am Vormittag lief es gut, aber in der zweiten Schleife wurde es viel schwieriger", seufzt der Waliser.

Hinter dem Duell um die Führung komplettierte Pajari die Toyota-Dreifachspitze. Er hat keinen direkten Gegner, denn dem Finnen fehlen 22,2 Sekunden auf Katsuta. Nach hinten hat Pajari aber auch ein Polster von rund 23 Sekunden.

Erster Toyota-Verfolger ist Rückkehrer Lappi, der im Hyundai seine erste Rallye seit Chile 2024 bestreitet: "Wir haben uns aus Problemen herausgehalten. Damit müssen wir zufrieden sein. Nach dieser langen Pause sollte ich zufrieden sein, aber ich bin es nicht. Ich will mehr!"

Als Fünfter folgt Fourmaux (+50,3 Sekunden). Solberg beendete den Freitag als Sechster (+51,0). Der WM-Führende gab am Abend zu, dass er unterschätzt hatte, wie schwierig es ist, die Prüfungen eröffnen zu müssen: "Das habe ich noch nie gemacht."

Hinter den Top 6 klafft eine Lücke zu Neuville auf Platz sieben (+1:43,8 Minuten). M-Sport Ford folgt mit Jon Armstrong (+2:40,3) und Josh McErlean (+3:31,8) auf den weiteren Plätzen. In der WRC2-Wertung führt der Finne Roope Korhonen (Toyota).

Am Samstag stehen insgesamt 104,42 gewertete Kilometer auf dem Programm. Eine Schleife mit drei Prüfungen wird zweimal gefahren. Anschließend steht zum Abschluss des Tages erneut die Zuschauerprüfung "Umea Sprint" auf dem Programm.

Motorsport-Total.com

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