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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Poker-Time im Mühlviertel...

Derzeit herrschen im Rallyegebiet total unterschiedliche Streckenbedingungen, die Teams müssen sich mit doppelt so vielen Reifen eindecken wie sonst.

Noch fünf Tage, dann wird am Freitag, 7. Jänner 2005, im Mühlviertel in Freistadt die 23. IQ-Jänner-Rallye als erster Lauf zur tschechischen und als erster Lauf zur österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2005 gestartet.

Auf die 141 genannten Teams aus 9 Nationen wartet eine ganz besonders schwierige Aufgabe. Alle Streckenabschnitte der 20 Sonderprüfungen die in Regionen des Mühlviertels über 700 Meter hoch liegen, haben zur Zeit neunzig Prozent Schneefahrbahnen. Hier sind besonders die Bereiche Liebenau, Weitersfelden und Königswiesen gemeint. In Bereichen die darunter liegen, etwa in Pregarten oder Freistadt, herrscht momentan absolutes Tauwetter. In der Nacht, wenn die Temperaturen unter die Null Grenze fallen, gibt es aber trotzdem in den Waldpassagen wieder viel Eis auf der Strasse. Die Wetterbedingungen können derzeit aber stündlich umschlagen.

Damit entsteht für die teilnehmenden Mannschaften eine völlig unklare Situation, was die Reifenauswahl betrifft. Am ersten Tag müssen immer drei Prüfungen ohne Service gefahren werden, wobei diese Prüfungen sowohl über 700 Meter, als auch darunter liegen. Das heißt Schnee, Eis, aber auch trockene Fahrbahnen.

Nicht nur die Österreicher Baumschlager, Stohl, Harrach und Mörtl sind in der Gruppe A davon betroffen, sondern auch die tschechischen WRC Piloten Pech, die Gebrüder Vojtech, Triner und der Ungar Kiss.

Dies trifft natürlich auch auf alle übrigen Piloten zu, speziell aber auf die Gruppe N Piloten. Zellhofer, Rosenberger, Gassner, Kovar, Stengg, Cserhalmi, Haneder Wittmann jun., Lippitsch, Wolff und die Red Bull Junioren Aigner und Müller zu, wobei die beiden Letzteren zum ersten Mal auf Eis- und Schnee fahren.

Für die Dieseltruppe mit Danzinger, Pfeiffenberger und Böhm wären trockene Verhältnisse ideal, während sich die Junioren Leeb, Apfelthaler, Weissengruber und Michael Kogler mit der Auswahl der richtigen Reifen sicher ebenfalls sehr schwer tun werden.

Tatsache ist: Die Teams müssen sich, um erfolgreich zu sein, mit wesentlich mehr Pneus eindecken, um im letzten Augenblick noch auf die richtigen Reifen zurückgreifen zu können.

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