RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Keine Leistungssteigerung für Böhm

Rückschlag für Michi Böhm: Trotz größter Bemühungen klappt es mit der Leistungssteigerung für seinen Fiat einfach nicht.

Trotz tagelanger, intensiver Ansprengungen und Bemühungen des Tuners RMS und eines extra aus Hamburg angereisten Technikers von Bosch ist es nicht gelungen, die gewünschte Leistungssteigerung für den Fiat Stilo des Auto-aktuell Rallyeteams zu realisieren.

Michael Böhm wird deshalb den Rest der Saison mit 188 PS auskommen müssen. Angesichts der Tatsache, dass der Seat von Pfeiffenberger an die 210 PS und die Golf V ebenfalls an die 200 PS leisten, ist das erklärte Ziel der Vizemeistertitel in der Dieselklasse. Die VW KitCars von Danzinger und Filippits besitzen angeblich mehr als 230 PS. So gesehen kann Michael Böhm mit den gezeigten Leistungen bei den letzten Rallyes – durchwegs zweite Plätze – mehr als zufrieden sein.

„Nachdem unser Tuner RMS die ganze letzte Woche gemeinsam mit einem Bosch-Techniker versucht hat, die gewünschte Leistungssteigerung umzusetzen, mussten wir einsehen, dass das Steuergerät unseres Sponsors Bosch mit dem elektronischen VBUS-System des Fiat Stilo entgegen ursprünglicher Annahmen leider nicht kompatibel ist, und wichtige Funktionen im Betrieb nicht angezeigt werden können. Selbst eine nur teilweise Funktion würde aber sowohl den zeitlichen als auch den finanziellen Rahmen mehr als sprengen. Deshalb haben wir uns entschieden, mit dem Seriensteuergerät zu fahren und uns auf den zweiten Platz in der Dieselmeisterschaft zu konzentrieren. Mein Dank gilt unserem Tuner RMS, der in tage- und nächtelanger Arbeit versucht hat, die Programmierung hinzubekommen und dem Techniker von Bosch, der ebenfalls alles unternommen hat, um uns zu helfen“, ist Teamchef Christian Böhm etwas ernüchtert.“

„Ich hab’ natürlich gehofft, dass es funktioniert und wir im Fiat Stilo an die 220 PS zur Verfügung haben werden, aber bei der komplizierten Automobil- und Computertechnik ist man eben nie sicher. Trotzdem bin ich guter Dinge und werde versuchen, bei der Castrol-Rallye am kommenden Wochenende mein Bestes zu geben. Der Streckenverlauf kommt uns diesmal sicher mehr entgegen als bei den vergangenen Veranstaltungen, wo es nur High-Speed-Prüfungen gab. Hier kommt es mehr auf Mut und fahrerisches Können an, als auf Motorleistung. Schnelle Schotterpassagen bergab und kurvige Streckenabschnitte liegen mir und dem Stilo mehr“, ist Michael Böhm zuversichtlich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.