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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Zuviel gewollt

Mit einem Knalleffekt begann für Michael Böhm der zweite Tag der Castrol-Rallye, leider war die Veranstaltung für den Fiat-Piloten damit gelaufen.

Michael Böhm startete als achtzehntes Fahrzeug am zweiten Tag der Castrol-Rallye und hatte eine halbe Minute Vorsprung auf den ersten Diesel-Kontrahenten in Gestalt von Norbert Filippits. In eine lang gezogenen Linkskurve geriet der Stilo über den Fahrbahnrand, schlitterte eine Böschung hinunter und kam so unglücklich auf, dass der Unterfahrschutz teilweise weggerissen und das Getriebe beschädigt wurde. An ein Weiterfahren war leider nicht zu denken.

„Schade, wir hätten die Rallye nur zügig zu Ende fahren brauchen, aber ich wollte vielleicht zu viel, und beweisen, dass man den Stilo schneller bewegen kann, als ein KitCar. Leider wurde uns eine lange Linkskurve, die zumacht, zum Verhängnis. Schade deshalb, da wir mit einem Sieg die Dieselmeisterschaft spannend halten hätten können. So haben wir auch ein Streichresultat und die Chance auf den Titel ist um einiges geringer geworden“, ist Michael Böhm mehr als betrübt.

„Jetzt heißt es für den Herbst: Trainieren, trainieren und nochmals trainieren um doch noch die geringe Chance zu wahren. Michael hat bis zum Ausfall einen tollen Job geleistet und ich bin überzeugt, dass er im Herbst an seine Leistungen anschließen kann. Leider ist dieser Ausrutscher passiert, aber im Motorsport ist der Grad zwischen Bestzeit und Abflug so schmal, dass so etwas schon mal passieren kann. Man hat aber trotzdem gesehen, dass er mit Hannes Danzinger zu den schnellsten Dieselpiloten des Landes zählt. Im Sommer wird Michael mit mir beim Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring starten, um weiter Erfahrung zu sammeln“, ist Teamchef Christian Böhm zwar etwas enttäuscht, aber trotzdem zuversichtlich für die zweite Saisonhälfte.

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