RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Wer holt sich den Gesamtsieg?

Der Staatsmeistertitel ist Raimund Baumschlager nach der Absage von Achim Mörtl bereits sicher, Sieganwärter im Waldviertel gibt es dennoch einige.

Aus dem erhofften, spannungsgeladenen Duell um die Meisterschaft zwischen Achim Mörtl und Raimund Baumschlager wird leider nichts. Der Kärntner musste seinen Start absagen, das Budget für einen Einsatz im WRC war nicht aufzubringen.

Somit geht der Titel kampflos an Raimund Baumschlager. Auf Platz Drei findet man derzeit den Ungarn Krisztian Hideg mit 56 Punkten (Brutto 62) vor Andreas Waldherr 51 Zähler (Brutto 56). (Die Brutto-Zähler sind noch unberücksichtigt der Streichresultate).

Der Kampf um den dritten Platz in der Meisterschaft ist somit noch offen. Hier kommt es zum Schlagabtausch zwischen Hideg, der im Waldviertel immer schnell ist, und Andreas Waldherr, der VW Zweirad angetrieben Nachteile hat: „Wir müssen den ersten Schottertag halbwegs überstehen und am 2. Tag versuchen verlorenes Terrain aufzuholen.

Aber nicht nur auf diese vier Herren wird es ankommen. Um den Sieg fahren weitere namhafte Piloten mit. Da ist einmal Stepan Vojtech. Der OMV Tscheche, im letzten Jahr Gesamtzweiter, wird wieder sein Peugeot 206 WRC an den Start bringen.

Dazu kommt David Doppelreiter mit dem Skoda WRC, der allerdings aus Kostengründen nur am zweiten Tag am Start ist: „Am ersten Tag ist sehr viel Schotter, da müsste ich ein eigenes Fahrwerk und Reifen haben. Da die finanziellen Mittel schon begrenzt sind, werde ich erst am Samstag auf Asphalt richtig Gas geben.“

Für die eigentliche Sensation im österreichischen Lager sorgt aber Toto Wolff. Der Wiener der über die Rundstrecke in den Rallyesport gekommen ist, wird erstmals mit einem Toyota World Rallye Car zu sehen sein:

„Als ich voriges Jahr mit dem Rallyesport begonnen habe, war mir immer klar, dass ich zumindest einmal in einem World Rallye Car sitzen muss. Nachdem ich nun sowohl mit dem Gruppe-N, als auch mit dem Gruppe A-Auto genügend Kilometer gesammelt habe, hat sich kurzfristig die Möglichkeit ergeben, so ein Auto zu fahren."

"Und welche Rallye könnte für so ein Debüt besser sein, als die OMV Rally Waldviertel. Ich freue mich schon sehr auf diesen Auftritt. Mal sehen, wie ich mit dem WRC zu Recht komme, wie schnell ich die Umstellung schaffen werde."

Nicht vergessen darf man auf Johann Holzmüller (Mitsubishi). Der Lokalmatador ist im Waldviertel immer für Überraschungen gut und ist Anwärter auf einen Top Fünf Platz in der Gruppe.

Ein Mann wird bei der 25. Auflage dieser Rallye seinen Abschied nehmen und das Lenkrad an den berühmten Nagel hängen. Der Vorarlberger Kurt Adam feiert seine 40. Saison und seine Frau Hanide ihre 25.te. Aus diesem Anlass wird Kurt Adam mit Zylinder und Frack in seinem Gruppe A Seat Ibiza am Start erscheinen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: OMV Waldviertel

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr