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Der tschechische knapp vor dem österreichischen Meister

Pech nach der ersten SP 4,7 Sekunden vor Baumschlager, dahinter Valousek und Gaßner, Mörtl mit großen Troubles Letzter.

Die 25. IQ Jänner Rallye wurde am Donnerstag Abend pünktlich um 18,48 Uhr mit der ersten Sonderprüfung von Freistadt nach Trölsberg gestartet. Der regierende tschechische Rallye-Staatsmeister Vaclav Pech (Gr.N-Mitsubishi) markierte auf dem 9,23 Kilometer langen Teilstück in 5:41,4 Minuten die schnellste Zeit.

Damit distanzierte er den österreichischen Vorjahressieger Raimund Baumschlager (Gr.N-Mitsubishi) um 4,7 Sekunden. „Ich bin wirklich sehr risikoreich gefahren, aber Pech war trotzdem ein wenig schneller. Es freut mich allerdings, dass ich bester Österreicher bin. Am Freitag wird die Rallye mit 10 Sonderprüfungen fortgesetzt. Ich hoffe schon, dass ich Pech Paroli bieten kann und am Ende der Tageswertung vorne bin“, so Baumschlager.

Der tschechische WM-Starter Pavel Valousek (Gr.N-Mitsubishi) belegte mit 6,0 Sekunden Rückstand den dritten Platz. Als bester Pilot mit einem Gr.A-Mitsubishi kam der Österreicher Franz Wittmann jun. als Sechster ins Ziel. Sein Rückstand betrug 12,1 Sekunden.

„Der Shakedown war die erste Möglichkeit sich ans neue Gerät zu gewöhnen und wie man sieht funktioniert es ja gar nicht so schlecht. Das Auto geht gut, die Kommunikation im Cockpit passt und es macht riesig Spaß hier zu fahren. Wir müssen gleich in der Früh einen guten Rhythmus finden, dann ist hier einiges möglich, freut sich Wittmann nach der Eröffnungs-SP bereits auf morgen.

Viel Pech hatte Achim Mörtl (Gr.N-Subaru). Der Kärntner musste auf der Sonderprüfung anhalten, da sich auf der ersten Runde der Sonderprüfung das Gasseil ausgehängt hat. Nach einer rund fünfminütigen Reparaturzeit setzte er die Fahrt langsam fort und verließ die Sonderprüfung nach nur einer gefahrenen Runde.

„Ich wollte niemanden gefährden, wir konnten ja nur im Schrittempo um den Kurs tuckern“, erzählte Mörtl im Service. Zum Problem selbst äußerte er sich diplomatisch: „Mein Fehler war es nicht, aber so etwas kann leider Gottes immer wieder passieren. Es sollte zwar nicht vorkommen, aber jetzt ist es schon geschehen. Wir werden nun auf die Entscheidung der Sportkommissäre warten und hoffen, daß wir morgen wieder starten dürfen.“

Wie groß sein Rückstand dann sein wird, weiß Achim Mörtl noch nicht: „Wir bekommen – so wir starten – die Zeit des Schlechtesten auf SP 1 plus eine Strafzeit. Wir müssen aber auf alle Fälle versuchen, noch irgendwie Gruppe-N-Punkte zu machen, denn in diesem Jahr ist jeder einzelne Zähler wichtig…“

Mit einem Auftakt nach Maß begann für das Fiat Austria Racing Team die IQ Jänner Rallye. Michael Böhm legte auf der ersten Sonderprüfung eine Dieselbestzeit vor und liegt nach SP1 21,6 Sekunden vor Günther Jörl auf Seat Ibiza und 26,4 Sekunden vor Bernhard Spielbichler im VW Golf TDI.

"Ich bin mit der ersten Sonderprüfung sehr zufrieden und werde versuchen den Abstand zu meinen "Diesel-Kollegen" auf jeden Fall zu halten. Es ist extrem rutschig und jeder kleine Fehler kann extrem viel Zeit kosten. Trotzdem versuche ich, zügig zu fahren um so wertvolle Punkte für die Meisterschaft zu erringen. Mit meinem "Aushilfsbeifahrer" Martin Sztachovics-Tomasini verstehe ich mich vom ersten Meter an prächtig und ich freue mich schon auf die nächsten Sonderprüfungen" erklärte Michael Böhm im Ziel der ersten SP.

Am Freitag folgen weitere 10 Prüfungen, der Startschuss zur SP2 erfolgt um 08:36 Uhr.

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