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Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

Rosner out auf SP 13

Nach Rosner-Crash wird SP 13 neutralisiert, Baumschlager weiter vor Waldherr, Gaßner & Rosenberger, Hofstätter Top-Fiesta.

Heiß her ging es auf den heutigen ersten drei Tagesprüfungen der BP Ultimate Rallye im Raum Krumbach bei der FIA Historic Rallye Trophy. Nachdem der Norweger Jensen Valter und der Österreicher Christian Rosner nach dem zweiten Tag zeitgleich an der Spitze lagen, konnte Rosner auf den Prüfungen 11 und 12, dem Norweger 14,6 Sekunden abnehmen und sich damit wieder alleine an die Spitze setzen.

Die SP 13 brachte Rosner aber kein Glück, er kam von der Strecke ab, traf einen Baum und musste ausscheiden. Um den gefährlich platzierten Wagen bergen zu können, entschloss sich die Rallyeleitung, diese Prüfung für die nachfolgenden Teilnehmer an der Österreichischen Meisterschaft zu neutralisieren.

Davor gab es auf den Prüfungen 11 und 12 einen Generalangriff von Andreas Waldherr (VW KitCar) auf den klar Führenden Raimund Baumschlager (Mitsubishi). Der Lokalmatador war auf der SP 11 nur 1,4 Sekunden hinter Baumschlager, auf der SP 12 gelang es ihm aber Baumschlager erstmals mit einem Vorsprung von 1,2 Sekunden auf Platz Zwei zu verweisen.

Waldherr zu diesem Husarenritt: „ Man darf dabei nicht vergessen, dass Raimund auf Grund seines Vorsprungs schon abdreht. Trotzdem werde ich so schnell weiter fahren, um meinen zweiten Platz zu halten.“ Baumschlager ging auf Nummer sicher: „Fahre derzeit eher vorsichtig um den Wagen zu schonen, volle ÖM-Punkte einzufahren ist das Wichtigste.“

Mit jeweils Drittbester Zeit konnte Kris Rosenberger seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf den Drittplatzierten Hermann Gassner auf unter zehn Sekunden reduzieren: „Nach meinem kleinen Tief von Gestern Abend, läuft es heute wieder perfekt, ich werde noch alles versuchen um Hermann einzuholen.“

Gassners Vorsprung auf den Zweiten in der Gruppe N, Willi Stengg beträgt aber noch 23 Sekunden. Der Deutsche zu seiner Leistung: „Heute war die Reifenwahl richtig, die SP 12 liegt mir einfach nicht, da habe ich viel Zeit liegen gelassen.“

Stengg wiederum hatte mit den Reifen seine liebe Not: „Ich verwendete Reifen die nach wenigen Kilometern auf dem Asphalt schmierten, damit kann man nicht schnell sein. Außerdem fahre ich nur 90 %, ich möchte ins Ziel kommen und den Wagen nicht beschädigen.“

Weiter sensationell unterwegs ist Lokalmatador David Doppelreiter (Peugeot KitCar): „Ich fahre schnell, aber noch nicht ganz am Limit. Mit der Last die Rallye im Vorfeld organisiert zu haben, bin ich gut zu Recht gekommen. Jetzt heißt es noch ins Ziel kommen.“

Etwas enttäuscht zeigte sich Achim Mörtl: „Leider hat man die SP 13 neutralisiert, dort hoffte ich einige Zeit gutmachen zu können. Das Auto läuft schon besser als gestern, aber noch nicht optimal.“

In der Dieselklasse liegt Beppo Harrach mit dem Erdgas betriebenen Mitsubishi fast drei Minuten vor Michael Kogler (VW), der damit auf Meisterkurs liegt, Dritter ist Michael Böhm auf Fiat.

OMV-Pilot Harrach hat viel Freude beim Fahren: „Bei diesem schönen Wetter macht es sehr viel Spass mit einem Auto zu fahren, dass noch sehr viel Potential hat. Derzeit orientiere ich mich an den Gruppe N-Zeiten.“

Bei der Ford Fiesta Sporting Trophy dominiert knapp Rene Hofstätter vor Daniel Wollinger und im Suzuki Motosport Cup gibt es weiter ein enges Duell zwischen Hermann Berger und Thomas Heuer, Dritter derzeit Mario Klammer.

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