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Hideg gewinnt überraschend erste Etappe

Hideg gewinnt die erste Etappe überraschend vor Wolff und Gr.N-Leader Achim Mörtl, Baumschlager verliert nach Getriebedefekt viel Zeit.

Heiß ging es am ersten Tag der 30. Pirelli Lavanttal Rallye im Raum Wolfsberg zu. Vorerst setzte sich Raimund Baumschlager an die Spitze, auf der SP 3 verlor der Staatsmeister aber durch einen Getriebedefekt 54 Sekunden.

Der anschließende Getriebewechsel führte zu einer Strafzeit von 50 Sekunden, obwohl die Mechaniker den Tausch in der Rekordzeit von 24 Minuten bewältigten. Damit rutschte er in der Gesamtwertung auf Platz 9 ab.

Auf den Prüfungen 4-6 gelang ihm eine Aufholjagd, die ihn auf den fünften Zwischenrang brachte. Damit übernahm der Ungar Krisztian Hideg die Gesamtführung, die er bis ins Ziel des ersten Tages auch verteidigen konnte.

Auf Platz Zwei - 18 Sekunden hinter Hideg - liegt Toto Wolff, der mit gleichmäßigen SP-Zeiten auffiel. Der Kärntner Lokalmatador Achim Mörtl, vorerst hinter dem Slowenen Tomaz Kaucic, konnte sich in der Folge aber steigern und ist jetzt schon Gesamtdritter und bester Gruppe N-Fahrer.

Dahinter platziert ist Ruben Zeltner. Auf Platz Sechs findet sich ein heute sehr schneller Walter Kovar, als zweitbester N-Fahrer. Franz Wittmann jun. der anfänglich ganz vorne mitfuhr, fiel auf der SP 3 durch einen Turboschaden zurück und ist jetzt Siebenter vor dem besten Slowenen Tomaz Kaucic als Achter. Sehr stark auch der Österreicher Günther Lichtenegger als Neunter.

Pech hatte der Kärntner Alfred Kramer, er fiel mit einem Getriebedefekt nach der SP 5 aus. Der Wolfsberger Marcus Leeb bot bei seinem Mitsubishi-Evo-Debüt eine gute Leistung und ist in seiner Gruppe Elfter, der zweite Evo-Debütant Marko Klein schied indes in SP3 vorzeitig aus.

Das Duell der beiden Peugeot-Kitcar-Glüher entschied David Doppelreiter für sich, Waldemar Benedict war ihm aber - bis auf die letzte SP die Benno schon in der Dunkelheit fahren musste - immer dicht auf den Fersen und zeigt sich trotz der ungünstigen Bedingungen für die Fronttriebler zufrieden.

In der Dieselklasse führt Hannes Danzinger vor Michael Kogler, Peter Ebner und Martin Fischerlehner. Michael Böhm, der auf der SP 3 einen Unfall mit Totalschaden erlitt kam glimpflich davon, mehr dazu in der rechten Navigation. Seppi Stigler fiel in führender Position an der gleichen Stelle durch Unfall aus.

In der Castrol Historic Staatsmeisterschaft liegt Routinier Josef Pointinger vor Christian Rosner, Gernot Zeiringer und Kris Rosenberger an der Spitze.

Am Sonntag warten weitere acht Prüfungen auf die Piloten, der Sieger der Lavanttal-Rallye 2006 wird gegen 17:15 Uhr feststehen.

Aktuelle Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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