RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Erster Sieg für "Gas-Mitsubishi"

Beppo Harrach und Andi Schindlbacher holen sich erstmals den Sieg in der alternativen Klasse, für die Zukunft zeigt man sich optimistisch.

Die „Castrol Judenburg-Pölstal Rallye“ endet für Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher mit einem Triumph. Das OMV Duo gewinnt überlegen in der Alternativen Klasse (gas- und dieselbetriebene Fahrzeuge) nach 16 Sonderprüfungen.

Nachdem die beiden Österreicher im CNG (Compressed Natural Gas) Mitsubishi Lancer Evo 6 bereits nach dem ersten Tag an der Spitze gelegen waren, ließen sie sich die Führung trotz eines Ausrutschers aufgrund sintflutartigen Regens auf SP 12 nicht mehr nehmen. Dieses Ergebnis bedeutet gleichzeitig den ausgezeichneten achten Gesamtrang und stimmt das OMV CNG Team sehr zuversichtlich für die Zukunft.

Am Ende der „Castrol Judenburg-Pölstal Rallye“ strahlte Beppo Harrach bis über beide Ohren. Der OMV Pilot hatte soeben die Alternative Klasse mit einem Vorsprung von über vier Minuten auf Michael Kogler im dieselbetriebenen VW Golf TDI überlegen für sich entschieden.

Etwas, womit der Brucker nicht unbedingt gerechnet hatte: „Ich bin nicht nur sehr froh sondern auch überrascht. Insgeheim hatte ich mit dem dritten Platz spekuliert. Dass es jetzt ein Sieg wurde, freut mich natürlich umso mehr.“ Außerdem belegte Harrach damit gleichzeitig den ausgezeichneten achten Endrang im Gesamtklassement.

Dabei war diese Rally alles andere als einfach zu fahren. Immer wieder einsetzender Regen sorgte für schwierige, sich ständig ändernde Bedingungen, was zu zahlreichen Drehern und Ausrutschern führte. Besonders haarig wurde es auf der zwöften Sonderprüfung, als sintflutartiger Regen die Straßen in Bäche verwandelte.

Hier konnte auch Beppo Harrach einen Ausrutscher nicht verhindern, wobei er aber lediglich die vordere Stoßstange beschädigte und nicht viel Zeit verlor. Anschließend leistete sich der OMV Pilot keinen Fehler mehr und verteidigte seine Führung bis ins Ziel.

Obwohl sich das Wetter bei der „Castrol Judenburg-Pölstal Rallye“ von seiner unschöneren Seite zeigte, blicken Beppo Harrach und das OMV CNG Team nach diesem Sieg in eine sonnige Zukunft.

Harrach: „Wir haben schon im Vorfeld sehr viel am Motor gearbeitet und wie man sieht, hat sich das ausgezahlt. Doch die Arbeit geht natürlich weiter. Das nächste, das ansteht, ist die Fahrwerksabstimmung. Da gilt es noch das eine oder andere zu verbessern. Ich habe keine Zweifel, dass uns das gelingen wird und dann bin ich für die Zukunft sehr zuversichtlich.“

Diese Zukunft heißt zunächst Skoda-Rallye Maribor und findet am 7. und 8. Juli 2006 statt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

ARC Rallye Triestingtal: Kompakter Zeitplan

Kompakte Eintages-Rallye als ARC-Opener

Neun Sonderprüfungen in einem kompakten Zeitplan warten auf die Teams der ARC Rallye Triestingtal (27. & 28. Februar). Die Fans können sich auf sechs attraktive Zuschauerpunkte freuen…

Sensation im Triestingtal

Manfred Stohl gibt Österreich-Comeback!

Erstmals seit 2012 startet Österreichs WM-Vierter 2006, Manfred Stohl wieder bei einer Rallye in Österreich! Seinen Start bei der ARC Rallye Triestingtal bezeichnet Stohl als Hommage an seinen Freund und Beifahrer Peter Müller. Die beiden Gr.N-Weltmeister 2000 begrüßen und veredeln das Comeback des Rallyesports im Triestingtal.

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.

WRC Rallye Schweden: Nach Tag 2 (SP8)

Katsuta führt knapp vor Evans im Toyota-Duell

Toyota-Dreifachführung am Freitag in Schweden: Takamoto Katsuta liegt knapp vor Elfyn Evans - Oliver Solberg unterschätzt die schwierige erste Startposition