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Hattrick für Achim Mörtl & Sigi Schwarz

Achim Mörtl und Sigi Schwarz holen in Kärnten mit dem dritten Gr.N-Sieg in Folge den Hattrick, der Dank gilt auch an Subaru-Besitzer Bernhard Jahn.

Lange Zeit war nicht klar, ob Subaru-Pilot Achim Mörtl bei seiner Heimrallye überhaupt an den Start gehen kann – am Ende stand der Kärntner am Siegespodest der Gruppe N aber wieder ganz oben, gesamt wurde es dieses Mal der vierte Rang!

Nach den beiden Siegen bei der IQ-Jänner- und der Sumava-Rallye gab es für den schnellsten Mann des tschechischen RSP-Rallyeteams damit den dritten N-Sieg in Folge, Mörtl führt damit souverän in der österreichischen Gruppe-N-Staatsmeisterschaft.

„Wir wollen die Gruppe N gewinnen“, lautete die Ansage von Achim Mörtl vor der Lavanttal-Rallye – wo die Verhältnisse wie jedes Jahr äußerst schwierig waren.

Strahlender Sonnenschein und angenehme Frühlingstemperaturen ließen an beiden Tagen 50.000 Rallye-Fans in die Gegend rund um Wolfsberg pilgern, auf den Asphalt- und Schotter-Straßen in den Bergen rund um war es dennoch feucht und rutschig, Tonnen von Rollsplitt machten auch die befestigten Abschnitte gefährlich.

Achim Mörtl war sich dessen bewusst und wählte von Beginn an das richtige Tempo: Nicht zu schnell, um nicht durch einen kleinen Ausrutscher alle Siegchancen zu begraben, gleichzeitig aber auch nicht zu langsam, um die Konkurrenten nicht aus den Augen zu verlieren. Schon am Ende des ersten Tages erntete Mörtl die Früchte dieser Taktik, er führte in der Gruppe N, lag am dritten Rang der Gesamtwertung!

Der zweite Tag war bedeutend länger und die Bedingungen wurden nicht leichter, doch Mörtl und sein Co-Pilot Sigi Schwarz ließen sich nicht beirren und überzeugten einmal mehr durch eine souveräne Vorstellung ohne Dreher, Ausrutscher oder sonstige Probleme, auch das tschechische Serviceteam rund um Jan Stepanek arbeitete fehlerlos.

Im Ziel hatte man somit rund zwei Minuten Vorsprung auf den schnellsten Verfolger, den Slowenen Tomaz Kaucic, der einen aktuellen Subaru Impreza bewegte.

Da war es nicht weiter verwunderlich, dass Achim am Ende mehr als zufrieden war: „Die dritte Rallye des Jahres, der dritte souveräne Sieg des Jahres. Und das alles ohne mein topaktuelles Auto, sondern mit einem „Ersatzwagen“. Ich kann mich wirklich nicht beklagen,“ schmunzelte der Kärntner, der die ganze Rallye mit dem erwähnten „fremden“ Auto unterwegs war.

„Vor der Rallye musste ich mich bei der OSK und beim Veranstalter bedanken, die mir den Start in letzter Minute ermöglicht haben. Jetzt muss ich mich bei Bernhard Jahn bedanken, der uns in Sachen Auto aus der Patsche geholfen hat! Dieser Sieg gehört sicher zu einem guten Teil dem Bernhard...“

Der Chef des „Tuning Center Freistadt“ hatte nämlich ohne zu Zögern seinen Subaru zur Verfügung gestellt, nachdem das eigentliche Einsatzauto von Achim Mörtl durch Probleme mit der Ersatzteilversorgung nicht rechtzeitig fertig wurde.

„Bernhard hat uns das Auto einfach so geborgt, die Jungs von Jan Stepanek haben alle Gruppe-N-Komponenten in Rekordzeit umgebaut, und der Linzer Karosseriebauer Berndt Papinski sorgte für den letzten Schliff,“ erzählte ein überglücklicher Co-Pilot Sigi Schwarz im Ziel – da hatte er gemeinsam mit „Chauffeur“ Achim Mörtl nur mehr einen Wunsch: „Unseren Hattrick feiern!“

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