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Gr.N-Titelentscheidung vertagt

Baumschlager gibt weiter den Ton an, dahinter Waldherr und Gaßner, die Ausfälle häufen sich, auch Mörtl mit Defekt out.

So wie es derzeit aussieht wird die 28. ARBÖ Rallye Steiermark alle Rekorde zum Thema „Ausfälle“ brechen. Die selektiven Sonderprüfungen verlangen den Aktiven und den Fahrzeugen alles ab.

Das musste auch Achim Mörtl mit Co Sigi Schwarz schmerzlich feststellen. Eigentlich war geplant hier in Admont die „Krone“ für die Gruppe der seriennahen Fahrzeuge überreicht zu bekommen, aber der Subaru Impreza STI kam über die zehnte Sonderprüfung nicht hinaus.

Mörtl musste nach Weng sein Auto wegen eines Differentialschadens stehen lassen und ist bereits auf dem Weg nach Hause: „Alles ist so gut gelaufen und dann macht mir mein Auto einen Strich durch die Rechnung, aber das ist halt Rallyesport“, so ein fairer aber sichtlich deprimierter und niedergeschlagener Mörtl! Die Entscheidung schiebt sich somit ins Waldviertel hinaus.

Kurt Adam und Gattin Hanide Adam beenden hier in Admont eine 53-jährige Rennkarriere. Über 70 Lenze misst der Haudegen, und bei seiner letzten Rallye überschlägt er sich in Weng und zerstört seinen Seat Ibiza Cupra 16V.

Viel wichtiger jedoch; den beiden Urgesteinen ist nichts passiert: „Rallye war und ist unser Leben, doch irgendwann ist Schluss und wir wollten hier in der Steiermark aufhören, weil wir diese Veranstaltung und die Gutterniggs ins Herz geschlossen haben“, sagt ein gerührter Kurt Adam!

An der Spitze ist alles unverändert; „Mundl“ legt eine Bestzeit nach der anderen vor. Waldherr liegt auf Platz Zwei vor Gassner, und da das Wetter doch konstant bleibt kann Waldherr den Bayern immer leicht auf Distanz halten – nur in Hall auf Schotter kann der Mitsubishipilot Boden gutmachen. Eine halbe Minute hinter Gassner ist Wolff vor Zeltner und Rosenberger.

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