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Aufmarsch der H-Giganten

Fast genau zehn Jahre ist es her, dass Franz Sonnleitner aus Randegg in seine vielversprechende Rallye-Karriere startete.

Schon damals waren es Schnee-Rallyes, bei denen sein spezielles Talent aufblitzte. Schon aus diesem Grund ist sein Start bei der Jänner-Rallye 2009 ein besonderer Moment – gewissermaßen die Rückkehr zum Ursprung.

Aber es steckt noch einiges mehr dahinter: Nach einigen äußerst erfolgreichen Rallyes mit dem Ex-Baumschlager-Mitsubishi (Evo V) ist nun wieder ein Evo III von Race Rent Austria im Einsatz, der bereits in der Gruppe H gewertet wird.

Und wer in den letzten Jahren vor allem die Szene der Austrian Rallye Challenge aufmerksam verfolgt hat, der wird wissen, dass ein solches Auto in der sportlichen Laufbahn von Franz Sonnleitner eine große Bedeutung hatte: Er bestritt damit ein erfolgreiches Finale in der ARC 2005, das ihn bis zum Titelgewinn geführt hatte. Wohl ein sehr gutes Omen hinsichtlich seines Starts bei der Jänner-Rallye.

Die Fahrzeugwahl verspricht auch insofern sehr viel Spannung, weil auch die TRT-Klubkollegen Markus Huber und Severin Katzensteiner mit einem solchen Auto in Freistadt anrollen werden – alle in der festen Absicht, entscheidend an der Gruppe H-Spitze mitzumischen. Einen Gruppe H-Sieger von TRT-Motorsport bei der Jänner-Rallye, das gab es schließlich schon einmal…

Was Franz Sonnleitner seinen hochkarätigen Konkurrenten entgegensetzen kann, ist nicht gerade wenig, von allen TRT-Teilnehmern ist er sicherlich der kompetenteste und routinierteste. Sportlich besonders verdient gemacht hatte er sich im vergangenen Jahr, als er bei der Triestingtal-Rallye trotz schwerer Konkurrenz (Alessandro Taddei, Franz Wittmann II,…) nach dem Gesamtsieg gegriffen hatte, hier zunächst noch erfolglos.

Aber was er bei der Triestingtal-Rallye nicht geschafft hatte, schaffte er dafür bei der Mühlviertel-Rallye und der Herbst-Rallye. Es ist somit wohl auch kaum vermessen, wenn man sagt: Franz Sonnleitner und sein Beifahrer Friedrich Oismüller gehören zu den großen Favoriten auf den Sieg in der Gruppe H bei der Jänner-Rallye 2009.

Dennoch: Die Vorgaben sind gewaltig, fahrerischer Einsatz wird vom ersten Meter an gefordert sein. Übernehmen darf man sich natürlich auch nicht, sonst endet die Rallye vorzeitig in der Schneewand. Erst wenn wirklich der letzte Zeitnahme-Posten passiert ist, hat man einigermaßen Gewissheit, dass man es geschafft hat. Das gilt bei jeder Rallye – ganz besonders aber bei der Jänner-Rallye.

Eine vertraute Situation für das Erfolgsteam Franz Sonnleitner/Friedrich Oismüller. Man kann sich auf ein ambitioniertes Eingreifen der Mostviertel-Connection in der winterlichen Gruppe H-Schlacht einstellen, wobei klar ist, dass die Aussichten auf Pokalsegen im TRT-Motorsport-Team durch die Teilnahme von Franz Sonnleitner um Einiges steigen. Somit: Ein weiterer Beitrag für maximale Spannung in der Gruppe H!

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