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ORM: Schneebergland-Rallye

Stellungnahme von Gerwald Grössing

Gerwald Grössing spricht über die Kritiken und die Kritikier bei der Schneebergland Rallye. Über zwei Herren wundert er sich besonders.

Presseaussendung von Gerwald Grössing

Die Schneebergland Rallye 2013 hat mit dem 1 Tages Konzept mehr als positive Reaktionen hervorgerufen. Den Veranstaltern ist es dadurch überhaupt erst möglich geworden, diese einmalige Rallye durchzuführen; den Teilnehmern hat es darüber hinaus sichtlich gut gefallen.

Lediglich 6 Ausfälle, 3 davon durch Materialbrüche verursacht zeigen auch, dass die gnadenlose Härte zu den Autos mittlerweile Geschichte ist. Es wurde viel Geld und Zeit darin investiert, die Sonderprüfungen für die Fahrzeuge zu adaptieren. Der Asphaltanteil ist natürlich bei jedem Schotterfan ein Wehmutstropfen, jedoch ist es im alpinen Gelände schlicht nicht durchführbar, 150 SP Kilometer auf losem Untergrund zu fahren.

Berechtigte Kritik ist einzig die Tatsache, dass es aufgrund der engen Vorbereitungszeit nicht mehr möglich war, ein Reifenreglement wie bei der W4 durch die OSK absegnen zu lassen. Diesem Umstand wird man wohl im nächsten Jahr Rechnung tragen!

Komisch muten jedoch die Kommentare zweier berufener Münder an, nämlich die von Raimund Baumschlager und Werner Schneider.

Baumschlager meinte, es wäre eine sehr komische Rallye gewesen. Von ÖRM-Unwürdigkeit war die Rede und von Mängel in der Organisation, wonach er ausgerechnet am Rundkurs Bieglhof „wahnsinnig viel Zeit“ verloren hätte, als der orange Subaru von Herrn Zitta vor ihm aufgetaucht ist. Dass Zitta sich umgehend im wahrsten Sinne des Wortes in Luft aufgelöst hat und die Auswertungen der an der Sonderprüfung befindlichen Beobachter ergeben haben, dass der regierende Staatsmeister lediglich 4 bis maximal 6 Sekunden durch diese Aktion verloren hat, zeigt ein anderes Bild. Wirklich komisch jedoch war dann die Tatsache, dass ausgerechnet die dazugehörige Inboardaufnahme aus dem Meisterauto verschwunden ist, die das Geheule um die verlorene Zeit untermauern hätte können.....

Und der Kommentar von Werner Schneider in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Rally & more, die Schneebergland Rallye hätte gar so wenige Teilnehmer, weil die aktiven Piloten ein Problem mit Gerwald Grössing hätten, ist eines Motorsport Redakteurs schlicht unwürdig.

Die Schneebergland gibt es nun zum 4. Mal, die erste Auflage fand unter Wolfgang Viakowsky statt, dann der Wechsel zu Gerhard Leeb 2011 und 2012 und nun wird die Rallye von Claudia Bidlas und Michi Strassegger unter dem Mantel des ÖAMTC ZV Baden durchgeführt. Gerwald Grössing war in all diesen Jahren primär dafür zuständig, dass Budgetloch zu stopfen! That´s it.

Schaut man sich die Nennlisten der heurigen Saison an wird man feststellen, dass es bei keiner Rallye mehr als 30 Stammfahrer waren, die sich einschreiben ließen. Der Rest kam vom Mitropacup, Gelegenheitsfahrern, der Slowenischen Meisterschaft etc. .

Ordentliche Recherche sollte wohl Grundvoraussetzung für eine Berichterstattung sein!

Aufgrund der ständigen Bemühungen kann man aber durchaus davon ausgehen, dass die Schneebergland Rallye 2014 auch für den Opel OPC Cup und die Historische Rallye Staatsmeisterschaft attraktiv sein wird.

Ja, richtig gelesen: auch 2014 wird es dieses einmalige Spektakel im Schneebergland geben – mit oder ohne komischen Menschen.

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