RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

Harrach muss sich mit Platz zwei zufrieden geben

Mit einem zweiten Platz beenden Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher die Rebenland Rallye – am Schluss gab’s noch eine Bestzeit.

Foto: Manfred Wolf<

Mit einem unglücklich gewählten (weil erst während der Rallye zu definierenden) Setup und einem wetterbedingten Trainingsrückstand musste sich das DiTech Racing Team beim zweiten Lauf zur Rallye ÖM 2013 mit Platz 2 zufrieden geben. Das klare Ziel, die Nummer 1 Position zurück zu erobern, muss dadurch auf den nächsten Lauf im kärntnerischen Lavanttal verschoben werden.

Sonne am Freitag sowie trockene Straßen, mit einigen sehr glatten Stellen am Samstag, sorgten für optimale Rallye-Bedingungen in der steirischen Toskana, die sich von ihrer kältesten Seite zeigte. D

azu Strecken, die kompakte Fahrzeuge unterstützen, was in diesem Fall nicht nur Raimund Baumschlager, sondern auf fast allen Sonderprüfungen auch den 2WD-Teams entgegenkam. Ausgeblieben sind die erhofften Wetterkapriolen, auch wenn die winterlichen Temperaturen rund um den Gefrierpunkt stets die volle Aufmerksamkeit forderten.

Schmerzfrei und damit voll nach Plan lief die Rückkehr von Andreas Schindlbacher ins DiTech Cockpit. Seine Bandscheinen machten sich bis zum Schluss nicht bemerkbar, womit auch den nächsten gemeinsamen Einsätzen nichts im Wege stehen sollte. Perfekt war einmal mehr auch die technische Vorbereitung des DiTech Gruppe N Mitsubishi EVO IX R4, der beide Tage perfekt lief und nach keinerlei zusätzlichem Service verlangte.

Klar vergeben waren dafür im Rebenland die Sonderprüfungsbestzeiten. Am Freitag einmal mit Raimund Baumschlager zeitgleich auf Platz 1, sicherte sich Beppo Harrach zumindest auf der 8. sowie auf der 13. (und letzten) Sonderprüfung der Rebenland Rallye überaus hart erkämpfte Bestzeiten und damit einen versöhnlichen Abschluss bei dieser einmal mehr wunderbaren Rallye.

Beppo Harrach: „Letzte Woche wollten wir noch testen, was aber aufgrund des Wetters leider nicht möglich war. Damit sind wir bereits mit einem Trainingsrückstand und ohne passendes Setup an den Start gegangen. Bis Freitagabend hatte ich das Auto so eingestellt wie es sein sollte, wodurch wir am Samstag ständig ganz knapp an Raimund dran waren."

"Für die erste Nachmittagsrunde musste ich hinsichtlich der Reifen pokern, um eventuell noch eine Chance zu haben, den Rückstand aufzuholen. Das ist klar schief gegangen, war aber gleichzeitig die einzig richtige Entscheidung. Mit mehr als einer halben Minute Rückstand hat sich in weiterer Folge jede Aufholjagd erübrigt."

"Die Bestzeit zum Schluss hat trotzdem richtig gut getan. Raimund ist eine sehr gute und fehlerfreie Rallye gefahren, das gilt es neidlos anzuerkennen. Die Pause bis zur Lavanttal Rallye ist kurz aber ausreichend, um eine optimale Vorbereitung sicher zu stellen. Wenn alles passt, kann es auch gelingen, in Kärnten wieder ganz vorne zu sein. “

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Drama bei der Rallye Finnland: WM-Spitzenreiter Elfyn Evans wirft den Sieg mit einem Überschlag weg - Sebastien Ogier liegt nun wieder deutlich vorne. Keferböck/Minor weiter auf P2 der Masters.

ERC, Polen: Bericht Opel Junior Team

Zweiter Saisonsieg für das Opel Junior Team

Das von Stohl Racing und Waldherr Motor Sport betreute ADAC Opel Rally Junior Team konnte mit Tom Heindrichs den dritten lauf zur JERC gewinnen.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Neulinger

Fünfter Sieg in Folge – Titelverteidigung fixiert!

Marcel Neulinger / Jakob Ruhsam triumphierten auch bei der Rallye Weiz und sicherten sich mit dem fünften Saisonsieg in Folge vorzeitig den Titel in der TEC7 ORM3 und der RP-TOOLS Junioren Rallye Staatsmeisterschaft 2026!

Bei der Rallye Weiz lieferten drei Teams der Austrian Rallye Challenge einen spannenden Kampf um den ARC-Sieg. Am Ende hatte Gerolf Schuller die Nase vorne - doch Hans Georg Lindner bleibt Tabellenleader.

Gesundheits-Update

Marcel Neulinger ist stabil

Wie Copilot Jürgen Heigl gegenüber motorline.cc erklärte, ist Marcel Neulinger nach dem schweren Highspeed-Crash in Polen nun stabil und ansprechbar.