RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye

Leitner: Klassensieg als Aufgabe

Die zweieinhalb Monate seit dem Mühlviertler Saisonauftakt verbrachten Alfred Leitner und sein Copilot Richard Schützner mit harter Arbeit.

Alfred Leitner: "Wir haben sieben Wochenenden durchgearbeitet und den Peugeot 206 wieder völlig neu aufgebaut. Die Jänner-Rallye hat ihm schlimmer zugesetzt als wir das gedacht hatten. Aber da sind wir erst dahinter gekommen, als das Auto völlig zerlegt war. Alois Handler, Chef von Peugeot Tasch, hat dabei persönlich Hand angelegt und unsere Mechaniker haben sich auch richtig hinein gehängt. Ohne solche Helfer ginge ich Rallyesport gar nichts."

Das Fahrwerk wurde vom anerkannt besten Fahrwerksspezialisten in Österreich, dem Ex-Copiloten Werner Jahrbacher abgestimmt.
In seiner 15. vollen Saison hat Leitner sein Programm kurzfristig erweitert.

"Wir bestreiten jetzt alle verbleibenden Staatsmeisterschaftsläufe, die überwiegend auf Asphalt ausgetragen werden, d. h. noch fünf Rallyes. Dazu im Frühjahr noch die Rallye Velenje in Slowenien, einen Lauf zum Mitropa-Cup. In diesem Traditionsbewerb ist danach Halbzeit und erst dann werden wir entscheiden, was wir von den restlichen vier Läufen - von denen drei in Italien stattfinden - noch fahren. Fix ist nur die Drei-Städte-Rallye an der niederbayerisch-oberösterreichischen Grenze südlich von Passau Ende Oktober."

Möglich wurde das Zusatzprogramm durch den finanziellen Beitrag eines alten Freundes. Leitner: "Es kommt selten vor, dass man von einem Sponsor angerufen wird. Aber genau das ist in diesem Fall passiert. Er hat uns früher schon immer unterstützt und jetzt ganz spontan das Nenngeld für die fünf österreichischen Rallyes auf den Tisch gelegt. Und dafür möchte er nicht einmal einen Aufkleber auf unserem Auto."

Bei der Rebenland-Rallye rund um die südsteirische Weinmetropole Leutschach haben Leitner/Schützner in ihrer Klasse drei Gegner, einen Renault Clio aus Kroatien, einen Clio aus Kärnten und einen Ford Fiesta aus der Oststeiermark. Alle drei sollten durchaus zu packen sein, zumal Leitner ja in seiner Klasse Titelverteidiger ist.

Leitner abschließend: "Wir konnten geheim einen Test fahren und alles hat sehr gut funktioniert. Wir gehen also sehr zuversichtlich an die Aufgabe heran."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Dacia und KTM haben in Saudi-Arabien gewonnen, aber wie sieht es in den anderen Kategorien aus? - Ein Überblick mit den Ergebnissen der deutschsprachigen Fahrer

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

Motorräder: Irres Dakar-Finale

Brabec verliert Sieg - Benavides triumphiert

Dakar-Thriller bis zur Ziellinie - Ricky Brabec verliert nach einem Navigationsfehler den sicher geglaubten Sieg - Luciano Benavides jubelt mit minimalem Vorsprung

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.