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ORM: Liezen-Rallye

Voller Erfolg bei der Heimrallye

Voller Erfolg für Mike König und Thomas Zeiser: Bei der Heimrallye in Liezen konnte das Team im Opel Astra einen Klassensieg erringen.

Fotos: Harald Illmer, Kielhauser Racepics

Einen Klassensieg bei der Heimrallye in Liezen konnten Mike König und Thomas Zeiser erringen, was nach dem Klassensieg in Weiz eine 100-Prozent-Ausbeute bei den heuer bestrittenen Rallyes bedeutet. Das es dazu kam, war einerseits ein hartes Stück Arbeit – und andererseits das Glück, dass der überlegen in der Klasse führende Hannes Danzinger ausschied.

Während es auf den ersten beiden SP noch nicht so richtig rund lief steigerten sich König und Zeiser bis zum Ende des ersten Tages kontinuierlich und lagen nach dem ersten Tag bereits in den Top 20. Der Starkregen, welcher den ganzen zweiten Tag anhielt, forderte nicht nur das Team im Auto, sondern auch außerhalb, womit die Mechanikercrew rund um Martin Geiger gemeint ist, die im Service bei Temperaturen unter zehn Grad die "Drecksarbeit" unter und rund um das Auto verrichten musste.

In Ermangelung richtiger Regenreifen wurden am Morgen des zweiten Tages noch schnell die vorhandenen Racingreifen zu solchen aufgeschnitten, und man startete ambitioniert und konnte fortan sogar sehr oft Zeiten in den Top 15 fahren, was dem Ego von Pilot, Co-Pilot und dem "Astra Baby" natürlich gut tat.

Bereits am 15. Platz angekommen, ereilte dem Team dann auf der SP Dietmannsdorf ein Reifenschaden, welcher 2½ Minuten kostete und es auf den 18. Gesamtrang zurückfallen ließ, welchen man sodann bis ins Ziel verteidigen konnte. Nachdem dies zu diesem Zeitpunkt trotzdem die klare Klassenführung bedeutete und man im Gesamtklassement im "sicheren" Bereich lag, beschworen alle – Sponsoren, Mechaniker und Fans – das Team, es für die letzten SP ruhiger angehen zu lassen, zumal man ja am Morgen am Rundkurs Weißenbach eine Bank nur knapp verfehlt hatte.

Trotzdem gelang es dem "luftleeren Raum" links im Auto (O-Ton Andy Schindlbacher) dann auf der nächsten Prüfung fast, das "Astra Baby" fahrerseitig in einen Baum zu pfeffern, nachdem man eine Kurve doch wieder zu schnell angegangen war. Glücklicherweise ließ sich der Baum um Zentimeter verfehlen, und die Fliehkräfte rissen das Auto wieder in die gewünschte Umlaufbahn, sprich auf die Strecke, und man konnte die SP ohne Schäden beenden. Von da weg war aber dann Schluss mit Attacke, und man fuhr die Rallye besonnen zu Ende, wobei der speziell beim Fahrer so ungeliebte Stadtrundkurs in Liezen nur mehr im "Slow"-Modus absolviert wurde.

Einen Lacher kostete dem Team dann noch der Sager vom Chefmechaniker auf die Frage von Sponsoren, was über den Winter beim Auto motormäßig denn gemacht wurde (es wurde nämlich genau gar nichts gemacht), weil er jetzt offensichtlich besser gehen würde: "Der Fahrer hat es endlich überrissen, dass es kein Diesel ist, und dreht den Motor jetzt einmal so aus, wie es sich gehört."

Schlussendlich bleibt dem Team nur mehr übrig, sich bei den ganzen Sponsoren/Fans und den Unterstützern zu bedanken – in der Hoffnung, im nächsten Jahr wieder ein ähnliches Programm absolvieren und weiter auf deren Unterstützung zählen zu dürfen.

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