RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Schneebergland-Rallye

Höhen und Tiefen

Einerseits bringt „Maximum Attack“ tolle Zeiten, dann Pech durch den Defektteufel, ein Ausritt mit Folgen und auf der vorletzten Prüfung das vorzeitige Ende. Trotzdem kann sich die Leistung von Kevin Raith und Ursula Mayrhofer bei diesem Schotterklassiker sehen lassen...

Foto: Daniel Fessl

Am Beginn der Rallye hat fast alles gepasst, wie Kevin Raith den ersten Tag bilanzierte: „Wir sind nach sechs Prüfungen an 17. Stelle Gesamt gelegen, haben klar bei den Junioren geführt und waren im Opel Cup an vierter Stelle. Dies trotz eines Problems, wo uns der Schlauch des Ladeluftkühlers herunter gegangen ist und wir durch die Reparatur zu spät zu einer Zeitkontrolle gekommen sind und dafür 20 Strafsekunden kassiert haben. Wir durften daher für den nächsten Tag sehr zuversichtlich sein.“

Dieser begann auch mit einer Cup-Bestzeit und der Vorrückung auf Platz 16 Gesamt. Dann kam die Sonderprüfung 8 in der „Kalten Kuchl“: „Beim Anbremsen drei Kilometer vor dem Ziel, bin ich in einer Rechstkurve etwas zu weit in den losen Schotter gekommen, der Wagen wurde nach links auf eine Böschung geschleudert und blieb mit einer gebrochenen Halbachse stehen. Wir sind langsam ins Ziel gefahren, haben aber dabei mehr als zwei Minuten verloren,“ stellte Raith enttäuscht fest.

Dann stand der mehr als 35 Kilometer lange Rundkurs in Bieglhof auf dem Programm, dort wollten Raith/Mayrhofer wieder etwas Zeit gutmachen, es kam aber anders. Nach bereits 7 Kilometern ist die Motoraufhängung beim Corsa gebrochen, damit musste man die Rallye endgültig vorzeitig aufgeben.

„Das Positive bei dieser Rallye war, dass wir im Cup dreimal Bestzeit und zweimal den zweiten Platz herausgefahren haben. Jetzt heißt es beim nächsten Mal auf dieser Leistung aufzubauen und die Sache noch besser zu machen,“ so Raith.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Schneebergland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Nach SP7

Wagner out - alles klar an der Spitze

Hermann Neubauer steht vor seinem sechsten Sieg in Weiz / Ein Ausfall des Staatsmeisters eröffnet seinen Verfolgern Titelchancen / Jari-Matti Latvala lässt seinen Toyota Celica in der EHRC fliegen

Rallye Weiz: Bericht TEC7 ORM3

Neulinger verteidigt souverän Titel!

Nach der Rallye Weiz heißt der alte und neue Staatsmeister der TEC7 ORM3 und RP-TOOLS Junioren-ÖM Marcel Neulinger – der erstmals für Lancia den Titel holt. Für Familie Neulinger gab es mit Rang zwei für Bruder Nico auch erstmals einen Doppelsieg zu feiern.

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.