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ORM: Niederösterreich-Rallye

Großangriff auf den zweiten ÖM-Platz

Gerhard Aigner und Co-Pilot Marco Hübler kämpfen beim ÖM-Finale in Melk in einem Ford Fiesta R5 von ZM Racing um den Vizetitel 2018.

Fotos: Daniel Fessl

Mit der neuen Niederösterreich-Rallye im Raum Melk geht die österreichische Rallyestaatsmeisterschaft nächste Woche am 28./29. September zu Ende. Während der Kampf um den Meistertitel durch den Steirer Niki Mayr-Melnhof bereits entschieden wurde, ist jener um den Vizemeistertitel noch völlig offen. Mit Gerhard Aigner und Johannes Keferböck sind darin zwei Oberösterreicher involviert. Geht es nach der Einschätzung von Ersterem, gehört Platz zwei am Ende ihm.

Obwohl Gerhard Aigner momentan mit vier Punkten Rückstand auf Keferböck auf Rang drei liegt, sieht er der Entscheidung optimistisch entgegen. Der 42jährige Vorchdorfer hat das Auto im Vergleich zur Wechselland-Rallye ebenso gewechselt wie das Team. Aigner klärt auf: "Gerald Rigler ist nach einer Bandscheiben-OP zwar auf dem Weg der Besserung, aber noch nicht so fit, dass er eine Rallye fahren kann. Deshalb hat mir Max Zellhofer dessen ZM Racing Ford Fiesta R5 zu sehr günstigen Konditionen angeboten. Damit steige ich vom Škoda Fabia, der ein gutes Auto war, wieder auf gewohntes Ford-Material um. Ich denke, dass ich mit meinem Co-Piloten Marco Hübler damit gute Chancen habe."

Zumal Aigner nicht nur auf ein bewährtes Auto, sondern auch auf ein damit bestens vertrautes Team zurückgreifen kann: "Bei der Crew von Zellhofer Motorsport, die neben dem Auto von Hermann Neubauer auch mein Einsatzfahrzeug betreuen wird, bin ich in den besten Händen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und kann mich nur noch einmal dafür bedanken, dass mir dadurch ein Start bei der Niederösterreich-Rallye ermöglicht worden ist."

Die Rallye selbst sieht Aigner als besondere Herausforderung: "Der Lauf ist komplett neu, und ich hoffe, dass er für alle gleich neu ist." Im Gegensatz zum Škoda Fabia R5, den er zuletzt nur direkt während der Rallye im Wechselland auf sich abstimmen konnte, sollen diesmal schon im Vorfeld die nötigen Einstellungen vorgenommen werden. Aigner: "Ich werde schon vor dem Ernstfall die Möglichkeit haben, mich mit dem Ford Fiesta R5 ein wenig anzufreunden." Es soll also wirklich alles denkbar Mögliche unternommen werden, um den Angriff auf Platz zwei in der Meisterschaft erfolgreich enden zu lassen.

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