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ORM: Jännerrallye 2019

Jännerrallye startete schon am Freitag

Aktive, Sponsorenvertreter, Fans und Besucher schnupperten bei der Pressekonferenz in einem Paschinger Einkaufszentrum Rallyeluft.

Fotos: Daniel Fessl; Harald Illmer

Ein Einkaufszentrum in Pasching bei Linz war am Freitag quasi die erste Sonderprüfung der 34. Jännerrallye, die Anfang nächsten Jahres am 4. und 5. Jänner mit Start und Ziel in Freistadt als erster Lauf zur heimischen Rallyemeisterschaft über die Bühne gehen wird.

Bei der öffentlichen Pressekonferenz konnte der Veranstalter Rallye Club Mühlviertel, an der Spitze vertreten durch Obmann Mario Klepatsch und Stellvertreter Christian Birklbauer, zahlreiche Medienvertreter, Aktive, Sponsoren, Fans und Besucher begrüßen.

Stimmen diverser Anwesender

Obmann Klepatsch: "Mein Dank gilt allen Sponsoren für ihr Engagement, aber auch den Behörden und Gemeinden, was die Genehmigungen betroffen hat, hier speziell sei Dr. Klein erwähnt. Für den Tourismus im Bezirk Freistadt ist es wichtig, dass fast alle Zimmer bereits jetzt ausgebucht sind. Gefreut hat mich auch, dass die Gemeinde Lasberg an die Organisation wegen einer Sonderprüfung herangetreten ist. Wir haben diese Möglichkeit sofort wahrgenommen, weil Lasberg steht zu 100 Prozent hinter der Rallye."

Obmann-Stellvertreter Birklbauer: "Mich freut es, dass die neue 'Rally App' bis jetzt so eingeschlagen hat. Wir sind erst seit drei Tagen online und im österreichweiten Ranking bereits auf Platz drei. Wir haben im Vorfeld schon viele Fahrer interviewt und deshalb enormen Zuspruch erhalten."

Hermann Neubauer: "Es wird nicht sehr einfach werden. Jeder will hier gewinnen, die Brüder Wagner sind sehr stark, aber auch viele andere Piloten haben den Anspruch auf vordere Plätze. Das Jahr 2018 war nicht mein Jahr, daher gehe unbeschwert in die neue Saison. Ich werde von Beginn an Tempo machen und mich auf keine Taktik einlassen. Bei der 'Jänner' braucht man auch viel Glück und die richtige Reifenwahl."

Der 14fache Staatsmeister Raimund Baumschlager als Teamchef von Gerhard Aigner: "Er schätzt sich richtig ein. Er weiß, dass er nicht gewinnen kann, freut sich aber schon sehr auf die beste Rallye im Jahr. Es gibt zwischen meinen beiden Fahrern keinen Unterschied, Beide fahren mit dem gleichen Material."

Baumschlager als Teamchef von Julian Wagner: "Ich kenne den Vater von Julian und beobachte die Familie schon seit Jahren, wie sie jeden Euro in den Rallyesport investieren. Nach einem Test mit Julian war mir klar: Er ist nicht nur ein guter Fahrer, sondern hat auch ein gutes Gefühl für die Abstimmungen im Auto. Wenn alles passt, soll er einmal beim Team BRR die Abstimmungsarbeiten übernehmen. Ich persönlich habe heuer viel Arbeit für Škoda Österreich, aber auch international. Ich mache eine Pause, höre aber nicht auf. Eventuell komme ich im Herbst mit einer Rallye wieder zurück."

Julian Wagner: "Für mich gilt es, bei der kommenden Jännerrallye viel zu lernen, Rennkilometer zu sammeln und sich von Meter zu Meter zu steigern. Mein Škoda Fabia R5, den wir heute der Öffentlichkeit vorgestellt haben, hat ein tolles Design."

Simon Wagner: "Ich will heuer nichts dem Zufall überlassen. Es war cool, 2018 mit dem alten Mazda so lange in Führung zu liegen. Jetzt fahr ich aber einen Škoda Fabia, gleich wie Julian. Mit so einem Auto bin ich 2018 drei Mal gestartet und habe drei Mal gewonnen, also sieht es ganz gut für mich aus. Der Belag bei der Jännerrallye ist mir egal, ich will nur der Schnellste sein."

Vizestaatsmeister Johannes Keferböck: "Hut ab vor dem Organisationsteam der Rallye. Mein Sieg 2018 hat viele Türen für mich geöffnet. Niemand hat an den Vizetitel geglaubt. Nachdem Ilka Minor gekommen ist, da mein anderer Co-Pilot aus gesundheitlichen und Firmengründen nicht mehr konnte, ist es aufwärts gegangen. Ich habe viel gelernt. Für 2019 habe ich keinerlei Druck – ich habe ja die Rallye schon einmal gewonnen."

Ernst Haneder: "Ich habe sicher die meisten Starts aller Teilnehmer bei der Jännerrallye. Ich sehe mich trotz dieser großen Erfahrung nicht als Favorit, da gibt es sicher noch Bessere als mich. Eines habe ich mir aber vorgenommen: Ich möchte von den neun Fahrern, die einen R5-Boliden einsetzen, nicht der letzte werden."

Martin Desl: "Ich bin schon sechs Mal bei der Jännerrallye gestartet und immer ins Ziel gekommen. Diesmal starte ich auf einem Škoda Fabia R5 unseres Race Rent Racing Teams von Wolfgang Schmollngruber. Die Rallye habe ich schon als Kind verfolgt, diesmal ist es ein Traum, mit einem R5-Auto zu starten. Danke an meine Sponsoren und danke auch an 'Schmolli'."

Markus Pötscher, Co-Pilot von Markus Steinbock: "Die Rallye wird wieder sehr schwierig werden. Wir hoffen, mit unserem Hyundai i20 R5 New Generation ins Ziel zu kommen. Viel wird vom Wetter abhängen. Sonst möchte ich dem RC Mühlviertel für die Organisation danken; ich bin stolz dort auch mitarbeiten zu dürfen."

Robert Zitta: "2018 war ich in der Organisation der Rallye sehr engagiert und bin auch aktiv gestartet, beide Positionen sind sehr anspruchsvoll. Vergleichen kann die beiden Tätigkeiten nicht. Ich kann nur dem neuen Orga-Team alles Gute wünschen."

Martin Roßgatterer: "Ich habe eine schwere Vorgabe. Mein Teamchef Gerald Rigler, der selber am Start ist, hat mir aufgetragen, ich muss ins Ziel kommen. Daher habe ich mit meinem Beifahrer bei uns zuhause geübt, einen perfekten Aufschrieb zu erstellen."

Martin Fischerlehner: "Vorerst möchte ich der Organisation gratulieren. Mit meinem diesjährigen Auto werde ich viel Spaß haben. Mit dem 'Mitsu' hat Mark Higgins im Jahre 2001 die britische Meisterschaft gewonnen. 2018 ist es bei der Jännerrallye nicht so gut für mich gelaufen, da ist uns ein Brückengeländer im Wege gestanden. Trotzdem werden wir voll angreifen – wir Mühlviertler wissen, wie es hier ist."

Michael Lengauer: "Es ist meine erste Jännerrallye, daher ist mein Anspruch nur ins Ziel zu kommen. Ich fahre mit dem Subaru Impreza WRX vom Bamminger-Rallyeteam, ein absolut seriennahes Auto, mit dem Günther Knobloch M1-Rallyemeister geworden ist."

Christof Klausner: "Ich bin mit meinem Audi Quattro als Vorausauto unterwegs und werde die Zuschauer auf die Rallye dementsprechend einstimmen. Da ich auch als Sicherheitsauto fahre, muss ich besonders aufpassen. Wir werden trotzdem viel Spaß bei diesem Einsatz haben."

Helmut Schwab: "Ich bin zwar schon früher in den 80er und 90er Jahren aktiv gewesen, aber noch nie die Jännerrallye gefahren. Das werde ich heuer [i.e. 2019; Anm.] mit einem historischen Mitsubishi nachholen. Mein Vorsatz ist, das Ziel zu erreichen."

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