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ÖRM: "Rallye W4"

Bachler „rutscht“ bei der W4 in Aus

Eine defekte Kupplung zwang Gerald Bachler am ersten Tag der Rallye W4 zur Aufgabe, eine Nachtschicht machte den Restart möglich.

Foto: Harald Illmer

Um noch einmal richtig auf losem Untergrund Spaß zu haben startete Gerald Bachler mit seinem Copilot Christoph Wögerer beim letzten Lauf zur österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft 2019. Die einzige Schotterrallye der ganzen Meisterschaft fand am 15. und 16. November im Raum Horn statt.
Obwohl daheim ausgiebig getestet wurde spürte der Lunzer Rallyefahrer bereits in der ersten Sonderprüfung, dass die Kupplung in den höheren Gängen rutscht. Dieser Zustand wurde immer schlechter und in der 3. Sonderprüfung blieb Bachler mit seinem Subaru ohne Vortrieb auf der Strecke liegen.

Lange Gesichter im Team, aber aufgeben tut man ja bekanntlich nur einen Brief. Teamchef Franz Sonnleitner entschied kurzerhand, das Rallyeauto in die Werkstatt nach Wang zu bringen und in der Nacht eine neue Kupplung einzubauen. Sonnleitner und seine Mechaniker leisteten Unglaubliches und stellten das Rennauto um drei Uhr in der Früh in den Parc Ferme. Bachler-Wögerer lagen zum Zeitpunkt des Ausfalls auf Gesamtrang 21 und erhielten 6 Strafminuten, da sie die letzten beiden Sonderprüfungen des Freitags nicht mehr absolvieren konnten. Sie durften aber am 2.Tag durch die Rallye 2 Regelung von Gesamtrang 52 nochmals starten und konnten wichtige Rennkilometer auf Schotter sammeln.

Der Samstag verlief problemlos und auf den fehlerfrei absolvierten Sonderprüfungen konnten sehr schnelle Zeiten zwischen dem 12. und 20. Gesamtrang absolviert werden. Durch die gute Performance vom Samstag wurde Platz für Platz gut gemacht und letztendlich stand ein 26. Gesamtrang in der Ergebnisliste. "Es ist zwar nicht die Platzierung die wir uns vor der Rallye erwartet haben, aber angesichts der Umstände sind wir trotzdem sehr glücklich", so der Kommentar von Bachler. Der nächste Start erfolgt voraussichtlich bei der Jännerrallye im Raum Freistadt, welche der "Schneespezialist" 2018 mit einem sensationellen 7. Gesamtrang beenden konnte.

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