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ÖRM: "Rallye W4"

Baumschlager feiert Rallyecomeback

Nach über einem Jahr Pause wird Ex-Staatsmeister Raimund Baumschlager bei der "Rallye W4" wieder bei einem ÖM-Lauf an den Start gehen.

Foto: Harald Illmer; www.ir7.at / Text: Baumschlager Rallye & Racing

Der Rekordstaatsmeister aus Rosenau feiert sein Comeback exakt 412 Tage nach seinem bislang letzten Start bei der Niederösterreich Rallye 2018 und zehn Tage vor seinem 60. Geburtstag. Gemeinsam mit Co Pilot Pirmin Winklhofer wird Baumschlager einen Skoda Fabia R5 evo an den Start bringen. Nach der Abwesenheit von über einem Jahr, in der sich der Oberösterreicher ganz seiner Firma BRR gewidmet hat, ist Baumschlager hoch motiviert und körperlich topfit.

Raimund Baumschlager zu seinem Comeback: "Rallyefahren ist mein Leben und daher ist die Vorfreude unbeschreiblich. Ich habe seit 1982 jede Saison in unterschiedlichen Meisterschaften teilgenommen und habe in den letzten 13 Monaten gemerkt, wie sehr mir das Fahren fehlt, das Gefühl am Start zu stehen, der Druck den du spürst und der gesamte Ablauf rund um so ein Wochenende. Freilich ist nach so einer langen Pause auch ein wenig Unsicherheit dabei und die Frage, ob ich noch mithalten kann, beschäftigt mich schon. Nach nur zwei Tagen im Auto in den letzten 13 Monaten tappen wir bei der Antwort auf diese Frage im Dunkeln. Aber ich möchte, unabhängig vom Ergebnis, Freude haben und einfach für mich fahren. Darüber hinaus wollte ich auch nicht zum Theoretiker in Sachen Fahrzeugabstimmung, Reifenwahl usw. werden, sondern auch für meine Funktion als Teamchef wieder das gesamte Prozedere mitmachen, selbst erfahren, wie sich das Auto unter bestimmten Bedingungen anfühlt und meine Erfahrung weitergeben. Davon werden die BRR Kunden profitieren und bei der W4 Rallye hoffentlich auch Julian Wagner. Er hat wenig Erfahrung auf Schotter, umso wichtiger ist es, ihm quasi aus erster Hand Tipps zu geben. Körperlich habe vor allem die letzten zwei Monate auf das Comeback hingearbeitet. Ich habe vier Kilo abgenommen und fühle mich durch das gesteigerte Training richtig gut. Die kommenden zwei Wochen werden stressig, aber daran bin ich ja schon gewöhnt. Ich bin bei der Rallye Europameisterschaft in Ungarn, komme erst am Montag vor der W4 Rallye zurück und werde dann noch zwei Tage gemeinsam mit Julian Wagner testen. Das werden wichtige Kilometer für mich sein, denn es wird mein erster Start mit dem Skoda Fabia R5 Evo."

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