RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ÖRM: "Rallye W4"

Familienangelegenheit

Während Meisterkandidat Julian Wagner bei der Rallye W4 ausgeschieden ist, könnte sie sein Bruder Simon Wagner nunmehr gewinnen.

Fotos: Harald Illmer

Nach bisher acht absolvierten Sonderprüfungen befinden sich die Teilnehmer der Rallye W4 in der Mittagspause. Ruhe vor dem Sturm heißt es praktisch vor den restlichen fünf Wertungsabschnitten, die am Nachmittag noch auf dem Programm stehen. Wobei der Sturm, so ehrlich muss man sein, doch ziemlich abgeschwächt ist, nachdem das Finale der österreichischen
Staatsmeisterschaft mit Julian Wagner seinen Spitzenreiter und damit einen der noch zwei möglichen Titelkandidaten heute in der Früh verloren hat. Der Skoda Fabia des Oberösterreichers wollte nicht mehr.

Somit versucht sich wenigstens Julians Bruder Simon Wagner schadlos zu halten. Er führt momentan die Rallye W4 relativ klar mit fast einer Minute Vorsprung auf Raimund Baumschlager an. Der Rekordmeister, der im Waldviertel nach eineinhalb Jahren Absenz ein Kurz-Comeback in der Rallye-Meisterschaft gibt, hat mittlerweile den Salzburger Hermann Neubauer überholt. Dieser ist jedoch mit dem Wissen, dass ihm sogar ein achter Platz zum zweiten Championat in seiner Karriere genügt, ausgestattet und dementsprechend schon schaumgebremst unterwegs.

Die Stimmen des Führungstrios:

Simon Wagner (Skoda Fabia R5 Evo): „Ich bin ein wenig zwiegespalten. Hier ist die Freude, dass es bei mir echt gut läuft und ich sogar noch die Möglichkeit habe, hier zu gewinnen. Zum anderen natürlich die Trauer, dass Julian nicht mehr dabei ist und den Titel damit wahrscheinlich verspielt hat.“

Raimund Baumschlager (Skoda Fabia R5 Evo): „Ja, ich komme immer besser in den Rhythmus. Der Speed stimmt schon und wir können viele Erkenntnisse über den neuen Skoda R5 gewinnen. Immens schade ist es natürlich für Julian. Aber das ist Rallye. Er hat genauso wie wir als Team irrsinnig viel in die heurige Saison investiert, ist aber dann leider nicht belohnt worden. Trotzdem kann er stolz auf dieses Jahr sein. Er hat eine tolle Entwicklung gemacht, viel gelernt und ist großartig gefahren. Hoffentlich kann er nächstes Jahr wieder um die Meisterschaft kämpfen.“

Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5): „Eigentlich ist es schrecklich, wenn du weißt, dass du eigentlich nur noch ins Ziel kommen musst. Ich weiß gar nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich sitze nur mehr im Auto, horche auf jedes Geräusch und fahre wie ein Apotheker. Das wird noch eine lange Rallye für mich.“

Auch die beiden Oberösterreicher Gerald Rigler (Ford Fiesta R5) und speziell Michael Lengauer (Subaru Impreza WRX) bieten den Tausenden Zuschauern eine tolle Show.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ÖRM: "Rallye W4"

Weitere Artikel:

Mit einem VW-Motor und auffälligem Porsche-Look will Project Rally One 2027 in der Rallye-WM (WRC) antreten: Das Privatteam peilt zwei Autos zum Saisonauftakt an

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.

ARC, Grasl Rallye Horn: Fotos

Die besten Bilder von der Grasl Rallye Horn

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder von der Toyota Keusch Grasl Rallye Horn powered by Sonax und Schremser.

ARC, Grasl Rallye Horn: Vorschau Baumschlager

Baumschlager kehrt in Erfolgsregion zurück

Die Premiere der TOYOTA Keusch Grasl-Rallye-Horn bringt Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner zurück in eine Region vieler Erfolge. Der achte Saisonlauf zur Austrian Challenge bietet für Teams und Fans ein kompaktes Format. 

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.