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ÖRM: "Rallye W4"

Race Rent Austria bei der Rallye W4: Drei Schotter-Premieren

Drei von vier Race Rent Austria-Teams geben bei der Rallye W4, dem Finale zur ORM, ihre Premiere auf dem losen Untergrund.

Foto: Race Rent Austria

Gleich drei der vier Teams, die mit Race Rent Austria bei der Rallye W4 an den Start gehen, feiern beim Grande Finale der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft (ORM) ihre Premiere auf dem losen Untergrund. Tenor: Die Vorfreude auf diese Rallye ist riesengroß! Aber: Schade, dass es derzeit nur eine Schotter-Rallye in Österreich gibt...

Knapp/Böckl: ROAC-Sieg zum Einstimmen

Top motiviert zeigt sich Richard Knapp vor der Rallye W4 - er ist der einzige Pilot im Feld von Race Rent Austria, der bereits über Erfahrung auf dem losen Untergrund verfügt. Knapp sagt: „Ich freue mich auf einen schönen Event im Waldviertel - unsere Leistungen haben zuletzt gepasst. Wir haben umgestellt auf ein Schotterfahrwerk. In Greinbach konnte ich mich beim Race Of Austrian Champions ein wenig einstimmen - und prompt habe ich bei dieser tollen Veranstaltung die Kategorie Historisch 4WD gewonnen.“

Dermaßen gestärkt wünscht sich Knapp nun gutes Wetter: „Kein Schnee wäre gut und halt keine zehn Grad minus. Ein Bisschen nass darf es auf manchen Prüfungen schon sein. Wir fahren aber auf Durchkommen und schauen dann, was dabei herauskommt - mit einem Platz in den Top 20 wären wir bereits total happy.“

Baumgartner/Baumgartner: Geschwister-Premiere

Bei der NÖ-Rallye musste Alexander Baumgartner schweren Herzens absagen: „Das war einfach zu kurzfristig.“ Jetzt freut sich Alexander auf seine erste Schotter-Rallye: „Für mich steht der Spaß im Vordergrund - ich möchte Erfahrungen auf Schotter sammeln. Beim Wetter bin ich ganz offen - trocken wäre mir aber sympathischer.“

Auf dem „heißen Sitz“ wird seine Schwester Beate Baumgartner Platz nehmen: „Sie fuhr bereits zweimal mit meinem Vater bei der Jännerrallye. Es hat sich gut ergeben, sodass wir als Geschwister eine Premiere geben.“ Was die Platzierung anbelangt, sagt Alexander: „Wenn wir die Startnummer halten können, wäre das schon okay.“

Leitner/Kiesenhofer: Sondierungen on track

Ein wenig „zittern“ muss Rudolf Leitner oder vielmehr sein Copilot Michael Kiesenhofer, der knapp vor der Rallye W4 das Bett mit schwerer Grippe hüten muss. Rudolf Leitner hofft, dass „es ihm bald besser geht“ und so dem Start bei der Rallye W4 nichts mehr im Wege steht.

Für den anerkannt schnellen Rudolf Leitner wird es die erste Schotter-Rallye: „Wir hatten keinen Test, daher möchte ich in erster Linie etwas lernen und ins Ziel kommen. Wir haben noch geschraubt und ein sequentielles Getriebe eingebaut - auch daran werde ich mich erst noch gewöhnen müssen.“

Und weil es derzeit gerade irgendwie „modern“ ist, spricht auch Rudolf Leitner mit einem Augenzwinkern vom „Sondieren“: „Ich werde auf der Strecke sondieren - und sehen, wie schnell ich mich an die neuen Gegebenheiten anpassen kann. Das Ziel ist jedenfalls, das Auto gut ins Ziel zu bringen. Das Starterfeld ist ja gewaltig - wir werden am zweiten Tag dann vielleicht schauen, wo wir stehen.“

Müller/Turecek: Bitte kein Regen

Dass der Wetterbericht zurzeit Trockenheit für die Rallye W4 voraussagt, ist Stefan Müller gar nicht Unrecht: „Vor ein paar Tagen wurde ja nur Regen angezeigt - da wäre es für uns bei unserer ersten Schotter-Rallye ein reiner Überlebenskampf geworden. Trockenheit wäre schon gut bei der ersten Rallye auf dem losen Untergrund.“

Ganz wenig Erfahrung konnten Stefan zumindest bei den Gravel Days sammeln, die Race Rent Austria regelmäßig in Rappolz abhält: „Das hilft grundsätzlich schon, zu spüren, wie das Auto reagiert. Nur: Wie es dann bei Highspeed abläuft, ist dann wieder etwas ganz Anderes. Ich war im Vorjahr bei der Rallye W4 zuschauen - ich wohne ja nur 50 Minuten entfernt.“

Ein Kompliment streut Stefan noch seinem Beifahrer Alexander Turecek: „Eines muss ich sagen: Dadurch, dass wir den Aufschrieb von Rallye zu Rallye verbessern konnten, habe ich als Pilot nun viel weniger Stress im Auto.“

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