RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Jännerrallye 2019

"Der anstrengendste Stockerlplatz"

Gerhard Aigner fuhr bei der anspruchsvollsten Jännerrallye seiner Karriere auf Platz drei. Lob findet er für seinen neuen Copiloten und das BRR-Team.

Fotos: Daniel Fessl

Die Jännerrallye 2019 wird als eine der anspruchsvollsten ihrer Art in ihre mittlerweile 34-jährige Geschichte eingehen. Massenhaft Schnee, Eis und durch teils sturmartigen Wind grenzwertige Sichtverhältnisse machten den Auftakt zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft zur ultimativen Herausforderung für ihre Bezwinger. Dass Gerhard Aigner mit Platz drei das rein oberösterreichische Siegespodest hinter Julian Wagner und Gerald Rigler komplettierte, sieht der Vorchdorfer mit hochzufriedener Miene. „Es wäre sogar so wie im Vorjahr der zweite Platz möglich gewesen. Aber den habe ich leider auf der drittletzten Sonderprüfung in Bad Zell vergeben, als ich rausgerutscht bin und dadurch mehr als zwei Minuten liegengelassen habe. Aber andererseits ist bei dieser Rallye außer offensichtlich dem neidlos großartigen Sieger sowieso keiner fehlerfrei durchgekommen. Ich muss überhaupt sagen, dass ich so eine schwierige, aber gerade deshalb irrsinnig geile Rallye noch nie in meinem Leben gefahren bin. Umso mehr zählt für mich also der Top-drei-Platz.“
Die Gewöhnungsphase an den neuen Beifahrer Martin Sztachovics-Tomasini, der den zeitlich nicht mehr zur Verfügung stehenden Stamm-Copiloten Marco Hübler ersetzte, war erfreulicher Weise ebenso kurz wie jene an den vom BRR-Team Raimund Baumschlagers eingesetzten Skoda Fabia R5. Aigner war von Tomasinis Ansagen gleichermaßen beeindruckt wie von der Betreuung durch die Crew des Rekordstaatsmeisters. „Mit Julian Wagner und mir stehen zwei Piloten von BRR auf dem Stockerl, das sagt eh alles aus. Da sind einfach zwei tipptopp vorbereitete Autos im Bewerb gewesen“, lobt der 43-jährige Unternehmer sein Umfeld. „Das war eine Zusammenarbeit, wie man sie sich nur wünschen kann und deren Fortsetzung ich sofort annehmen würde.“
Dass dazu freilich der ein oder andere Euro notwendig ist, ist Gerhard Aigner klar. „Ich weiß noch nicht wie es für die weitere Saison weitergeht. Aber eines ist klar, aufgeben werde ich sie sicher nicht so einfach.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Jännerrallye 2019

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Easy Drivers

Easy Drivers bei zwei Bewerben am Podest

Dritter Klassenplatz bei der Grasl Rallye und Rang zwei im 4-Stunden-Offroad-Cup: Das Team blickt auf ein erfolgreiches Motorsportwochenende zurück

MRC, 3 Städte Rallye: Vorschau

Vorletzte Rallye zum Mitropa Cup

Die 59. Ausgabe der ADAC 3 Städte Rallye (08.-10.10.26) steigt als neunter und somit vorletzter Wertungslauf des Mitropa Rally Cup (MRC)

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht RRA

Proto-Chefsache in Horn

Race Rent Austria-Boss Wolfgang Schmollngruber wollte es wissen: Was kann er trotz langer Wettkampfpause in einem Proto ausrichten? Gemeinsam mit Gerry Winter gelang bei der Grasl Rallye Horn mit Gesamtrang sieben die optimale Standortbestimmung.