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ORM: Rebenland-Rallye

Ex-Meister Neubauer schlägt zurück

Mit seinem zweiten Triumph bei der Rebenland Rallye in Leutschach macht Neubauer seinen Ausfall vom Saisonstart wett. Wagner holt Platz zwei.

Fotos: Daniel Fessl

Im Gegensatz zum Vorjahr war diesmal bei der 8. Auflage der Rebenland Rallye der Wettergott gnädig und bescherte dem gesamten Rallyetross erstklassige äußere Bedingungen. Der Tourismusverein Leutschach trat wieder als Veranstalter dieses zweiten Rallye Staatsmeisterschaftslaufes mit Start und Ziel in der Marktgemeinde Leutschach auf.

Insgesamt stellten sich 65 Teams aus 8 Nationen dem Starter und den rund 20.000 Besuchern, die sich entlang der 16 Sonderprüfungen eingefunden hatten. Die Fans sahen erstklassigen Rallyesport und waren von den Leistungen der Aktiven mehr als begeistert.

Dementsprechend positiv fiel auch die Bilanz von Leutschachs Bürgermeister Erich Plasch aus, der für die Gesamtorganisation verantwortlich zeichnete. „Mich freut es, dass wieder so viele Zuschauer in unsere Region gekommen sind und dass die Aktiven neuerlich von einer Veranstaltung unter Freunden gesprochen haben. Besonders stolz bin ich darauf, dass die ansässige Bevölkerung die Rallye mit ihren Teams, den Aktiven und den Fans wieder so positiv aufgenommen hat. Dies hinterlässt natürlich auch in der wirtschaftlichen Bilanz sehr positive Spuren. Ein besonderer Dank gilt dem Land Steiermark mit seinen genehmigenden Behörden, der Wirtschaftskammer Steiermark mit Präsident Josef Herk an der Spitze, der Marktgemeinde Leutschach an der Weinstraße sowie der Polizei, den Feuerwehren und der medizinischen Sicherheitsstaffel M SS in Zusammenarbeit mit der regionalen Rettung. Dieser Dank gilt natürlich auch unserem gesamten Organisationsteam, das unter der Leitung von Rallyeleiter Gerhard Leeb wieder in bewährter Art und Weise hervorragende Arbeit geleistet hat.“

Zum sportlichen Verlauf

Mit seinem zweiten Sieg im Rebenland (nach 2016) machte der Salzburger Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5) nicht nur sich und sein ZM Racing Team glücklich, sondern die Österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft spannend. Denn nur durch seine Klasseleistung (Neubauer holte von 16 möglichen 13 SP-Bestzeiten) bremste der Ex-Meister den Erfolgsrun des ebenfalls wieder sehr stark agierenden Oberösterreichers Julian Wagner. Der Skoda-Fabia-R5-Pilot war als Jännerrallye-Triumphator nach Leutschach gekommen und hatte somit Neubauer (der in Freistadt ausgeschieden ist) bereits unter Druck gesetzt. Von Anfang an stand die Rebenland Rallye im Zeichen des Duells der beiden momentanen Toppiloten Österreichs. Wagner machte hinter Neubauer vor allem am ersten Tag ständig Dampf, ließ dem Spitzenreiter keine Verschnaufpause und war auch durch eine Schrecksekunde, als ein Zuschauer trotz aller Warnungen vor ihm über die Strecke lief, nicht wirklich zu bremsen. Erst auf den langen Prüfungen am Samstagnachmittag gelang es Neubauer, den jugendlich-unbeschwerten Angriffsdrang seines Verfolgers besser zu kontrollieren. Prüfung um Prüfung konnte er sich ein wenig weiter absetzen, so dass am Ende schließlich 25,3 Sekunden zwischen dem verdienten Sieger und dem starken Zweiten der Rebenland Rallye 2019 lagen.

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