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ORM: Jännerrallye 2020

Pröglhöf brilliert mit Platz zwei der ORM2WD

Der junge Ex-Ford Racing Rookie Luca Pröglhöf konnte bei der Jännerrallye im Ford Fiesta ST mit Platz zwei der ORM2WD überzeugen - an seiner Seite Peter Medinger...

Foto: ROOKIE Rallye Team

Am ersten Wochenende des neuen Jahres begann mit der Jännerrallye die Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft - mit dabei auch der junge Sittendorfer Luca Pröglhöf mit seinem Copiloten Peter Medinger aus Steyr im bewährten Ford Fiesta ST, mit dem bereits im Vorjahr erste Erfolge eingefahren werden konnten.

Bereits zum Shakedown kamen viele Fans und am ersten Rallyetag waren es über 100.000 Motorsportbegeisterte, die entlang der Strecken auf die Akteure warteten.

Die Straßen waren vorerst trocken, trotzdem wurden am Ford Fiesta ST Spikereifen aufgezogen. Dass die Jännerrallye immer Überraschungen parat hat, wissen Beifahrer und Mentoren aus Erfahrung. Daher weiter Spikes und zu Mittag befand sich das Team in der Ergebnisliste auf dem fünften Platz in der 2WD Wertung. Nun war taktieren angesagt und entgegen den Empfehlungen hat sich das Team für die erste Nachmittagsschleife für Slick-Reifen entschieden. Der Plan ging auf und prompt fuhr Pröglhöf die drittschnellste 2WD Zeit. Leider wurde die nächste Sonderprüfung wegen einem Unfall unterbrochen, was unter anderem genau Pröglhöf/Medinger betraf – so konnten sie die Sonderprüfung nicht im Renntempo absolvieren. Wiedereinsetzender Schneefall machte dann schnell klar, dass wieder eine neue Taktik her muss. Mit Platz 3 ging es in die verdiente Nachtruhe.

Am Sonntag erwarteten eis- und schneebedeckte Straßen die Teilnehmer. Endlich die Bedingungen, die sich jeder wünscht, der die „Jänner“ fährt. Auch Pröglhöf war gewappnet und ließ die schmalen Spikereifen montieren. Eine goldrichtige Entscheidung: 2WD Bestzeit auf der ersten Sonntagsprüfung. Auch auf der folgenden SP fehlen nur 0,6 Sekunden auf die Bestzeit. Der Reifenpoker ging weiter.

Auf der nächsten Sonderprüfung war es gerade andersherum und das Team verlor 20 Sekunden, aber dann gings wieder aufwärts.

Durch einen Ausritt des Führenden fiel dieser weit zurück und Pröglhöf/Medinger fanden sich auf dem zweiten Platz wieder. Bei der Sonderprüfung Powerstage wurde Tempo rausgenommen, um nichts mehr zu riskieren. Leider ein Bisschen zu viel, denn dadurch wurde ein Powerstage-Punkt verspielt.

In Summe ist das Pröglhöf Racing Team mit dem zweiten Platz in der österreichischen 2WD Wertung bei dieser ausgesprochen schwierigen Rallye mehr als zufrieden und kann 18 Meisterschaftspunkte auf seinem Konto gutschreiben.

„Ich kenne schon viele Geschichten von der Jännerrallye – heuer durfte ich erstmals selbst erleben, wie schwierig diese Rallye ist. Wechselnde Bedingungen von trocken bis extrem glatt machen die Reifenentscheidung sehr schwer und man muss hoch pokern, um gewinnen zu können, oder aber auch zu verlieren. Auf unserem Ergebnis können wir definitiv aufbauen. Großes Lob an den Veranstalter – was hier speziell den Fans geboten wird, ist großartig.“ erzählte Pröglhöf.

„Die Jännerrallye ist immer etwas Besonderes. Ich war hier zum 8. Mal am Start – dennoch wurde es nicht langweilig. Wie immer schwierige Reifenentscheidungen und teils extrem rutschige Straßen machten es auch heuer wieder extrem anspruchsvoll auf der Strecke zu bleiben. Luca hat das erneut mit Bravour gemeistert und auch das Auto blieb „faltenfrei“ – so kann es gerne weitergehen.“, berichtet Medinger

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