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Shell für klimaneutrales Fahren

Shell baut neue Schnellladestationen, bietet CO2-Ausgleichs-Programm

Im Rahmen eines dreistufigen Öko-Konzeptes will Shell seinen Teil dazu beitragen, die CO2-Bilanz der Autofahrer zu verbessern.

Johannes Posch

Wie Jan Toschka, Chef des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und Schweiz, angekündigt hat, will Shell durch unterschiedliche, in drei Stufen unterteilte Maßnahmen dabei helfen CO2-Emissionen zu kompensieren.

Astrid Adamek, Leiterin des Shell Tankstellengeschäfts in Österreich, dazu in der passenden Presseaussendung:
„Wir verfolgen einen dreistufigen Ansatz – vermeiden, reduzieren, kompensieren – der es in Summe jedem Kunden ermöglicht, klimaneutral zu fahren, wenn er es möchte.“

Im Kern des Ansatzes steht dabei die Errichtung neuer Schnellladestationen für E-Autos auf dem Gelände von österreichischen Shell-Tankstellen, die Bewerbung von Alternativen zu konventionellen Kraftstoffen im Sinne von Gas und Wasserstoff, sowie ein CO2-Ausgleichs-Programm, dem sich Kunden freiwillig anschließen können. Dabei werden ihm etwas über einem Cent extra pro Liter Treibstoff verrechnet, womit diverse Projekte zur Erhaltung und Aufforstung von Flora- und Fauna-Flächen unterstützt werden.

Hier die Details zu den besagten drei Stufen im O-Ton:

Vermeiden: Für Fahrer von Brennstoffzellen- oder batterieelektrischen Fahrzeugen errichtet Shell in verschiedenen Ländern eine Infrastruktur von Wasserstofftankstellen und Ladesäulen. In Österreich bieten wir derzeit an rund zehn Shell Tankstellen Lademöglichkeiten an und werden in 2020 weitere Standorte hinzufügen. Die neu gebaute Tankstelle in Wien Seestadt bekommt zwei Shell Recharge Ultraschnellladesäulen mit 300 kW. Zudem soll das Netz mit Wasserstofftankstellen in Deutschland von derzeit 80 Stationen weiter ausgebaut werden.

Reduzieren: Fahrern mit Verbrennungsmotoren oder Erdgasfahrzeugen bietet Shell in ausgewählten Märkten schon heute ein Mosaik von CO2-reduzierenden Treibstoffen wie Autogas (LPG), Erdgas (CNG) und verflüssigtes Erdgas LNG für Lkw, sowie Biotreibstoffe, die den Ausstoß von CO2 im Vergleich zu herkömmlichem Diesel oder Benzin teilweise spürbar reduzieren.

Kompensieren: Ab Frühjahr will Shell im österreichischen Markt ein CO2-Ausgleichs-Programm anbieten, damit jeder Autofahrer seinen persönlichen CO2-Ausstoß beim Fahren ausgleichen kann.

Hierfür hat Shell internationale Projekte zur Erhaltung und Aufforstung von Flora- und Fauna-Flächen ausgesucht, deren CO2-Kompensation unter strengen Auflagen geprüft und zertifiziert werden. Dazu zählen das Cordillera Azul National Park Project in Peru sowie das Katingan Peatland Restoration and Conservation Project in Indonesien.

Die Kosten der CO2-Kompensation pro Liter Treibstoff werden für den Kunden, der sich entschließt mitzumachen, etwas mehr als einen Cent/Liter betragen. Wichtig ist: Der Kunde bezahlt nur die Kompensation des CO2, welches bei der Verbrennung des Treibstoffs entsteht. Shell übernimmt die Kompensation für die Herstellung, den Transport und den Vertrieb des Treibstoffs, dessen Fußabdruck kompensiert werden soll.

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