T-Mobile Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye | 01.11.2002
Mitsubishi für alle
"Koksi" Kogler wechselt vom Peugeot in einen Gr.A Mitsu, Martin Zellhofer möchte den Vizetitel der Gr.N, Adi Ramoser peilt ein Top-20-Ergebnis an.
Gottfried Kogler
Der Melker Dark Dog Teamchef Gottfried Kogler trennte sich nun doch von seinem Peugeot-Kit-Car und fährt bereits bei der Waldviertel Rallye, kommendes Wochenende, auf einem neuen Mitsubishi EVO 6 Gruppe A.Obwohl ihm die Trennung vom „1600er“ nach seinen schlussendlich guten Erfolgen sehr schwer fällt - die begeisterten Rallye-Zusehern hatten den brüllenden „Kleinlöwen“ sehr liebgewonnen - sieht Kogler für die doch stark PS- unterlegenen Fronttriebler keine Chance gegen die zahlreiche antretende Allrad-Armada in Österreich anzukommen.
So hat er sich frühzeitig für den Kauf eines neuen reinrassigen Gr. A Fahrzeuges vom französischen Rennwagenhersteller „GÄTMO“ entschieden.
Nach ersten Testfahrten ist der St. Pöltner Polizist vom Speed dieses Mitsubishis dermaßen überrascht, dass er nur mit sehr viel Respekt diese doch schwierige Waldviertel Rallye in Angriff nehmen wird. Für ihn gilt die Devise:
Fahrzeug kennenlernen und ins Ziel bringen. Es sollte nur ein frühzeitiger Test für die nächste Rallye-Saison sein, welche ja im nächsten Jahr bereits mit der Jänner-Rallye am 4. und 5. Jänner 2003 im Raum Freistadt beginnt.
Das Peugeot Kit-Car wird man jedoch auch nächstes Jahr bei zahlreichen Bergrennen in Österreich bestaunen können.
Martin Zellhofer
Für den Amstettner Martin Zellhofer heißt es dieses Mal „Schadensbegrenzung“. Nachdem er bei den letzten zwei Rallyes immer in führender Position durch Unfall ausgeschieden war, gilt es nun seinen verbleibenden Vizemeistertitel abzusichern bzw. zu verteidigen.
Adi Ramoser
Der Dritte im Bunde, Adi Ramoser möchte ebenfalls ein abschließendes gutes Ergebnis einfahren und sein Wunsch ist es, bei diesem starken Europameisterschaftslauf im Waldviertel, unter den besten 20 zu landen.






