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BMW Vision Efficient Dynamics - Weltpremiere

Sparsamer Sportler

356 PS, 4,8 auf Tempo 100 km/h und 250 km/h Spitze bei nur 3,8 Litern Verbrauch? Geht nicht, gibt's nicht, zumindest bei der BMW-Studie.

mid/hh

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Die Vereinbarkeit von Hochleistung und Sparsamkeit will die Hybrid-Sportwagen-Studie BMW Vision Efficient Dynamics auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) demonstrieren. Der futuristisch gestaltete 2+2-Sitzer ist vollgestopft mit Spritspartechnik und soll bei Fahrleistungen auf dem Niveau eines Supersportlers lediglich 3,8 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometern benötigen.

Im Inneren des Leichtbau-Coupés findet sich alles, was in Sachen Öko-Auto derzeit als zukunftsträchtig gilt. Herzstück ist ein Voll-Hybridantrieb, der zwei Elektromotoren mit einem nur 1,5 Liter großen Dreizylinder-Dieseltriebwerk kombiniert, das in Mittelmotorbauweise vor der Hinterachse platziert ist.

Da der Verbrennungsmotor gemeinsam mit einerm der Elektromotoren die Vorderräder antreibt, während der zweite E-Motor für die Hinterachse zuständig ist, verfügt das Sparmobil über Allradantrieb.

Insgesamt stehen damit 262 kW/356 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 800 Nm zur Verfügung. So klettert die Tachonadel nur 4,8 Sekunden nach dem Start auf die 100er-Markierung, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Die Kraftübertragung des Diesels übernimmt ein besonders sparsames Doppelkupplungsgetriebe, der Elektromotor an der Vorderachse ist an ein Eingang-Untersetzungsgetriebe gekoppelt.

Im Stadtverkehr kann der Sportwagen aber auch auf reinen Elektrobetrieb umschalten. Dann arbeitet nur das 25 kW/34 PS starke Aggregat an der Hinterachse. Rund 50 Kilometer sollen so komplett emissionsfrei zurückgelegt werden können.

Für die Stromversorgung ist eine hochmoderne Lithium-Polymer-Batterie zuständig, die per Bremskraftrückgewinnung aufgeladen wird. Zusätzlich ist auch das Tanken an einer haushaltsüblichen Steckdose möglich. Auch ein Teil der Abgaswärme des Verbrennungsmotors wird über einen thermoelektrischen Generator in Strom umgewandelt.

Auch beim Karosserie- und Innenraumdesign setzt die 4,60 Meter lange Studie auf Zukunft. Der Sportwagen ist zu großen Teilen aus Aluminium und Kunststoff gefertigt. Mit nur 1,24 Meter Höhe ist er extrem flach und windschlüpfrig.

Hinzu kommen seitlich nach oben öffnende Flügeltüren und ein puristisches Cockpit mit 3D-Instrumenten. Dass aus der Vision des sparsamen Mittelmotorsportlers seinmal eins zu eins ein Serienfahrzeug wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Teile der verwendeten Technik dürften sich aber in künftigen Modellen der Münchner finden, die damit das Potenzial ihrer bereits in der Serie eingesetzten Efficient Dynamic-Pakete weiter ausbauen wollen.

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