4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Dynamischer Geländegänger

Die neue M-Klasse von Mercedes ist dynamischer und hochwertiger als das Vorgängermodell, das Nobel-SUV ist ab 55.821,- Euro zu haben.

mid/gw

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos der neuen Mercedes M-Klasse!

    Vor acht Jahren hat Mercedes-Benz das Segment der Sport Utility Vehicles (SUV) um die edle M-Klasse bereichert. Die neue Form des Geländewagens trat weniger martialisch auf und kompensierte die reduzierten Fähigkeiten für schwere Geländefahrten durch Pkw-ähnlichen Fahrkomfort.

    Die zweite Generation der M-Klasse mit neuem, dynamischen Design kommt jetzt in den USA und im Sommer in Europa auf den Markt. Zwei neue Dieselmotoren, der ML 280 CDI mit 140 kW/190 PS und der ML 320 CDI mit 165 kW/224 PS, sowie der neue V6 Benziner ML 350 mit 200 kW/272 PS sorgen für den Vortrieb.

    Die Top-Motorisierung ist vorläufig der alte ML 500 V8 mit 225 kW/306 PS. Die Preise beginnen bei knapp 55.821,- Euro für den ML 280 CDI.

    Die Designer haben ganze Arbeit geleistet. Die neue M-Klasse sieht kräftiger und sportlicher aus als die bisherige Version. Das liegt zum einen an der betonten, ansteigenden Gürtellinie und den markanten Radhäusern, vor allem aber an den geänderten Proportionen. War der Vorgänger noch eher schmal und hoch, streckt sich der Neue um 15 Zentimeter auf 4,78 Meter Gesamtlänge.

    Dazu ist er sieben Zentimeter breiter und bleibt in der Höhe trotz neuer Dachreling einen halben Zentimeter unter dem Vorgänger. Auch der Radstand ist um knapp zehn Zentimeter auf 2,92 Meter gewachsen. Das Größenwachstum kommt nicht nur der Optik zu Gute. Vor allem die Insassen profitieren davon. So bietet die M-Klasse jetzt auf vier Sitzplätzen Oberklasse-Raumkomfort.

    Hinzu kommt - wichtig für ein Auto für sportliche Freizeitaktivitäten - ein variabler Laderaum, der von 551 Litern bei Standardbestuhlung bis zu 2.050 Litern Gepäckvolumen bei umgeklappten Sitzen reicht. Das Interieur ist edel, besonders positiv fällt auf, das Mercedes eine intelligente Lösung für den Schalthebel gefunden hat.

    Ein kleiner Stockhebel am Lenkrad bedient die Automatikfunktionen Vorwärts, Rückwärts und Parken. Mehr Gangauswahl bieten zusätzliche Schalttasten am Lenkrad, die man bei der Güte der Siebengangautomatik aber eigentlich nicht braucht. Der gewonnen Platz in der Mittelkonsole kommt zusätzlichen Ablagen und großformatigen Cup-Holdern in der US-Version zu Gute.

    Die neuen Dimensionen, die breitere Spur und der längere Radstand nutzen der M-Klasse auch beim Fahren. Anders als der Vorgänger liegt das SUV auch in schnellen Kurven sicher; die Karosse wankt kaum. Dazu trägt nicht zuletzt das aufpreispflichtige Airmatic-Luftfederfahrwerk bei, das sich automatisch den Fahrbedingungen anpasst.

    Dank permanentem Allradantrieb kann man auch in leichtes Gelände. Wer es diesbezüglich härter mag und unwegsames Gebiet mit der M-Klasse erkunden will, kann das Offroad-Paket ordern. Darin ist eine Untersetzung enthalten sowie die Option, mittels Luftfederung die Bodenfreiheit zu erhöhen.

    Die neuen Sechszylindermotoren machen in der M-Klasse eine gute Figur. Sowohl der 3-Liter-Diesel im 320 CDI als auch der 3,5-Liter-Benzin-Motor im ML 350 passen zum Auto und geben ihre Leistung gleichmäßig, kultiviert und, vor allem beim Diesel, mehr als ausreichend ab.

    Den Achtzylinder kann man sich schenken. Wer einen braucht, wartet besser, bis die neuen Motoren aus der nächsten S-Klasse für die M-Klasse bereit stehen. Ansonsten zeigt die M-Klasse einmal mehr, wie gut der Motorenbaukasten bei Mercedes funktioniert.

    Die neuen V6-Maschinen passen mitsamt Automatikgetriebe hier ebenso gut wie in der C-Klasse, beim SLK, SL oder der E-Klasse. Dank deutlich verbesserter Aerodynamik sind Windgeräusche auch bei hohem Tempo Mangelware.

    Wenn es sein muss, rennt der Diesel 210 km/h und der ML350 kommt auf 215 km/h Spitze. Dass der Normverbrauch von 9,4 Litern beziehungsweise 11,5 Litern dabei deutlich überschritten wird, ist nicht verwunderlich.

    Die Preisgestaltung ist, wie immer bei Autos mit dem Stern, durchaus ambitioniert. Der kleine Diesel startet bei 55.821,- Euro, der 320 CDI kostet 58.581,- Euro, der 350 belastet das Budget mit 58.255,- Euro. Für den Achtzylinder, mit allerdings verbesserter Ausstattung, sind inklusive Ledersitzen 76.560,- Euro fällig.

    Den Markterfolg werden die Preise nicht verhindern. Schon der Vorgänger wurde über 620.000 Mal verkauft.

    Details zu Ausstattung, Technik und Preisen entnehmen Sie bitte dem pdf-File in der rechten Navigation!

  • News aus anderen Motorline-Channels:

    - special features -

    Weitere Artikel:

    Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

    Marktstart ist bereits dieses Jahr

    Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

    Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

    Nicht mal Fliegen ist schöner

    Das ist der Brabus 900 Crawler

    Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

    Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

    Ein Klassiker in Schwarz

    Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

    Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

    Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

    International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

    Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.