4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Erstmals in Europa: Mitsubishi Concept PX-MiEV

Fahren Sie cocochi?

Ab 2013 in Serie: Am Genfer Salon präsentiert Mitsubishi sein Crossover-Konzept mit Plug-In-Hybridantrieb der europäischen Öffentlichkeit.

Der Name: PX steht für "Plug-in-Hybrid-Crossover" und MiEV für "Mitsubishi innovative Electric Vehicle". Das 4,51 Meter lange Fahrzeug mit Allradantrieb wird von einem neuen Hybridsystem bewegt, in dem ein 1,6 Liter großer Benzin-Direkteinspritzer mit 116 PS die Bewegung der Vorderräder übernimmt.

Kraftquelle

Bei Bedarf beteiligen sich die Hinterräder, an denen zwei je 30 kW starke Elektromotoren postiert sind, an der Antriebsarbeit. Der Hersteller nennt eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern, oder ca. 50 Kilometer in rein elektrischem Modus. Der Benzinverbrauch wird mit kargen 2 Litern auf 100 km angegeben.

Nur bei höherne Tempi dient der Benzinmotor als hauptsächliche Antriebsquelle, darunter liefert er im seriellen Hybridmodus den Strom für die E-Motoren. Den unteren Geschwindigkeitsbereich bzw. kurze Strecken bewältige der Wagen rein elektrisch.

Außerdem gibt es einen "Power Supply"-Modus: Der Strom in den Akkus des PX-MiEV kann auch z.B. für den Betrieb von Haushaltsgeräten benutzt werden. Was man im Alltag nicht tun wird, macht beispielsweise in Katastrophenfällen Sinn, denn dann wäre die Batterie auch als Notstromlieferant nutzbar. Mittels eines Wechselstromanschlusses im Laderaum lässt sich die gespeicherte Elektrizität auch z.B. bei Campingurlaub nutzen.

Immer gemütlich

Einem Flugzeugcockpit nachempfunden ist der Platz am Lenkrad und dient zur Unterstützung der Fahrerkonzentration. Für die Sicherheit und das Behagen der Passagiere sorgt ein "cocochi" genanntes Interieur – auf Japanisch heißt das nichts anderes als "gemütlich".

Die vier Einzelsitze im Fahrzeug sind individuell klimatisiert und sollen optimale Körperführung garantieren, die gesamte Inneneinrichtung ihre BewohnerInnen komfortabel umfangen. Dazu gehören Sitzpolster mit Anti-Allergenwirkung, eine UVA-strahlungsabweisende Verglasung sowie ein Negativ-Ionen-Luftbefeuchter mit Sauerstoffanreicherung zur Verbesserung des Raumklimas.

Cocochi gibt sich auch das Fahrwerk; eine elektronisch geregelte Luftfederung bietet zusätzliche Fahrstabilität auf schlechtem Untergrund und bei hohen Geschwindigkeiten. Für leichtere Zu- und Entladung in den Gepäckraum sorgt die dreistufige Justierung der Karosseriehöhe.

Die Wächter

Die Studie PX-MiEV dient auch zur Erprobung einiger Assistenz- und Überwachungssysteme. Das sogenannte MAM/„Multi-around-Monitorsystem“ gibt über Kameras an der Karosserie lückenlosen Überblick über das Fahrzeug.

Vorbereitet ist der Wagen auch auf eine japanische Verkehrssicherheits-Technologie namens „DSSS Level II“ (Driving Safety Support System); dabei empfängt die Elektronik an Bord des Fahrzeugs optische Warnsignale von Sensoren und Kameras am Fahrbahnrand und warnt vor potentiellen Gefahren. Auch zur Positionsbestimmung anderer Fahrzeuge und Warnung des Fahrers im Gefahrenfall gibt es ein System.

Die Fitness des Fahrers wird mittels „Driving Monitor System“ per Kamera an seinen Augenbewegungne abgelesen. Bei Nachlassen der Konzentration (des Fahrers, nicht der Kamera) wird akkustisch und visuell gewarnt, Vibrations-Warnsignale ausgegeben und zusätzlich ein markanter Geruchsstoff emittiert...

2013 soll das Fahrzeug in Serienproduktion gehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.