4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Spuckeräuber

Der Range Rover Evoque gehört zu den coolsten Autos des Jahres, ob der Baby-Range auch abseits der Optik punkten kann, lesen Sie im Motorline-Test.

Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

Es gibt heutzutage nicht viele Autos in halbwegs leistbaren Sphären, wo einem selbst als eingefleischter Motorjournalist die Spucke weg bleibt. Zumeist lehnen sich die Designer oder vielmehr die Hersteller nicht ganz so weit aus dem Fenster wie noch bei der zuvor auf großen Automessen gezeigten Studie.

Manchmal traut sich aber doch eine Marke ein Statement zu setzen, aktuell der Fall beim neuen Range Rover Evoque. Range Rover und Range Rover Sport sind ohne Frage SUV-Ikonen, das Gefühl am Kommandostand des Edel-Offroaders ist ein ganz besonderes.

Land Rover hat mit dem Freelander bereits ein kleineres und auch leistbareres Modell im Programm, ist da überhaupt noch Platz für den nicht viel kleineren Evoque? Durchaus, schließlich muss sich der neue, kleine Range Rover gegen Lifestyle-Konkurrenz von Audi und BMW behaupten.

Audi & BMW müssen sich in acht nehmen

Im Visier hat man die Kundschaft von X1 und Q3, preislich bleibt sich das neue Triumvirat nichts schuldig, doch dazu später. Rein optisch lässt der Evoque den Mitbewerb richtig fad aussehen. Nie zuvor war ein kleines SUV bulliger, nie zuvor weckte ein Auto dieser Klasse auf der Straße mehr Begehrlichkeiten.

Die Optik polarisiert gar nicht so stark, kaum einer, der den Baby-Range nicht gelungen findet.

Die Frontpartie wirkt nicht zuletzt aufgrund der schmalen Scheinwerfer und der Grafik des LED-Tagfahrlichtes bullig, das Heck steht dem um nichts nach.

Die hohen Flanken und die relativ kleine Fensterlinie lässt das Auto wie eine Burg erscheinen und fügt sich damit nahtlos ins Familienbild ein.

Dass Land Rover mit dem Evoque voll auf die Lifestyle-Kundschaft abzielt, wird schon alleine damit deutlich, dass sogar ein Dreitürer zu haben ist.

Akzeptables Platzangebot

Trotz der schicken Schale verbirgt sich unter dem Blechkleid ein durchaus akzeptables Raumangebot. Familienvan kann der Brite freilich keinen ersetzen, aber vier Personen samt Gepäck finden durchaus Platz. Der Kofferraum schluckt zwischen 575 und 1.445 Liter.

Erfreulicherweise hat die Designer auch beim Interieur nicht der Mut verlassen. Die frische Neuinterpretation des klassischen Range-Rover-Designs steht dem Kleinen gut, trotz der vielerorts georteten Skepsis hat man es tatsächlich geschafft, das Kommandostand-Feeling auch in den Evoque zu übertragen.

Die Bedienung stammt in ihren Grundzügen aus dem Jaguar XF, das „Drive Selector“ genannte Drehrad für das Automatikgetriebe ist hier ebenso zu finden wie das nicht uneingeschränkt gelungene Touchscreen-Display, das auch das Navigationssystem beinhaltet.

Ob der zitronengelbe Mittelstreifen auf den Sitzen schick ist, oder eher aus dem Rahmen fällt, das muss wohl jeder für sich entscheiden, zum Glück gibt’s auch andere Farbkombinationen. Apropos: Das Orkney Grey Metallic unseres Testwagens wirkt fast zu unscheinbar für den Evoque, kräftigere Farbtöne lassen das Design besser zur Geltung kommen. So fällt auch die Kontrastlackierung – Dach und Spoiler sind in Indus-Silber gehalten – kaum auf.

Umso auffälliger und cooler ist die Umfeldbeleuchtung bei Nacht. Entriegelt man das Auto, klappen die Spiegel in Position und ein Spot schwenkt vor Fahrer und Beifahrertüre. Als ob das noch nicht genug wäre, ist in diesem Spot die Silhouette des Evoque zu erkennen, wow!

Genug der Eitelkeiten, auf der nächsten Seite lesen Sie, wie sich der Range Rover Evoque fährt, was er verbraucht und, last but not least, was der schicke Brite kostet!

Weitere Testdetails:

Preise, Ausstattung und Daten

+ KFZ-Versicherung berechnen

+ Produktinformation Zurich Connect
Auto versichern beim Testsieger

Zahlen Sie zuviel für Ihre Kfz-Versicherung? Jetzt vergleichen und sparen bei Zurich Connect, der Online Versicherung.

Jetzt umsteigen und sparen!

News aus anderen Motorline-Channels:

Range Rover Evoque 2,2 SD4 Dynamic - im Test

Weitere Artikel:

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Premiere für 7. Juli 2022 bestätigt

Vorgeschmack auf den neuen VW Amarok

Der Amarok ist der Premium-Pickup von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Das neue Modell feiert am 7. Juli 2022 seine Digital-Premiere und zeigt sich damit der Welt im Live-Stream erstmals unverhüllt und ohne Tarnung.

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.