4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Weidmanns Cross

Nun kommt also auch Subaru mit einem Crossover. Gemeinhin ist sie die Marke der Jäger und Förster, die den Forester oder den Legacy lieben.

Unter anderem, weil diese Autos mindestens ebenso treu und zuverlässig sind wie der eigene Hund. Zudem schätzen Waidmänner Begriffe wie Nutzwert und Vielseitigkeit mehr als Styling, Design und modischen Chic.

Vor allem mit Letzterem soll der XV - die Initialen stehen für Crossover Vehicle - punkten. Subaru bringt ihn ab März als komplett neues Modell auf den Markt und will damit eine völlig andere Kundschaft ansprechen. Junge urbane Menschen mit, wie es die Marketing-Strategen gern formulieren, "aktivem Lebensstil".

Mit anderen Worten: Mountain-Bikes oder Gleitfallschirme hinten rein und ab in die Berge. Die dazu passende 4x4-Technik trägt jeder XV serienmäßig unterm Bodenblech. Schließlich bezeichnet Subaru sich selbst als "weltgrößten Hersteller von allradgetriebenen Pkw".

VW, Ford, Nissan und Co. als Ziel

Mit 4,45 Metern Länge positionieren die Japaner ihren Crossover etwas unterhalb des Forester und fahren somit gegen etablierte Konkurrenten wie VW Tiguan und Ford Kuga. Mehr jedoch, wie Subarus Managing-Director Tom Takenaka sagt, gegen Nissan Qashqai, Hyundai iX35 und Mitsubishi ASX.

Von diesen unterscheidet sich der XV am meisten durch seine Motoren. Es sind Boxer. Neben Porsche setzt nur noch Subaru diese besonderen Triebwerke in einen Pkw ein und dies, als Einziger auf der Welt auch beim Diesel.

Bekannt ist der laufruhige Boxer-Selbstzünder schon aus den Modellen Impreza, Forester und Legacy. Wie dort leistet der Zweiliter-Motor auch im XV 109 bzw. 147 PS und schickt bis zu 350 Newtonmeter Drehmoment zu den Rädern. Allerdings wirkte bei einer ersten Testfahrt mit dem XV der Diesel ein wenig lauter als in den anderen drei Modellen, zumindest beim Beschleunigen in den unteren Gängen.

Dynamischer Motor

Ansonsten gefällt das Triebwerk durch gute Elastizität aus niedrigen Drehzahlen. Auf die versprochenen 5,6 Liter Durchschnittsverbrauch (gilt für beide Leistungsvarianten) sind wir allerdings nicht gekommen. Weniger als 6,4 Liter wollte uns der Bordcomputer auch nach gemächlicher Überlandfahrt nicht anzeigen.

Alternativ bietet Subaru für den XV einen Benziner an, dessen 1,6-Liter-Boxer eine brandneue Entwicklung darstellt. Mit 114 PS wirkt der Crossover im alltäglichen Verkehr nicht untermotorisiert, verlangt aber schon häufiger den Griff zum Schalthebel, wenn es zügiger voran gehen soll.

Diesel nur mit sechs Gängen

Das Fünfganggetriebe des Benziners lässt sich übrigens sehr leicht und exakt schalten. Optional ist der Benzin-XV auch mit der stufenlosen CVT-Automatik erhältlich. Diesel-Motorisierung gibt es dagegen nur mit sechs manuellen Gängen.

Zeigt sich Subarus neuer Crossover äußerlich sportlich und recht muskulös, so glänzt sein Cockpit umso mehr mit einer klaren Gliederung, einer übersichtlichen Instrumentierung und einer einfachen Bedienung. Weder stören verspielte Dekor-Elemente noch eine Überfrachtung mit Schaltern.

Die Materialien fassen sich gut an, Verarbeitung, Raumgefühl und Sitzkomfort geben keinen Anlass zu Kritik. Genügend Ablagen nehmen Getränkeflaschen und Kleinkram auf.

Auch im Fond genießen Passagiere eine für die Größe des Autos üppige Knie- und Kopffreiheit. Und hinter ihnen bleibt noch Platz für 450 Liter Gepäck. Bei umgelegten Sitzlehnen (liegen leider nicht ganz flach) passen bis zu 1.270 Liter in den Subaru XV.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.