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Mazda Tribute – Neuvorstellung

Runderneuert

Auf dem Automobil-Salon in Genf präsentiert Mazda die Modellpflege für seinen SUV, der Mazda Tribute wurde innen wie außen überarbeitet.

Manfred Wolf

Das Facelift beinhaltet einen neuen, 2,3-Liter-Benzinmotor, einen neu konstruierten Allradantrieb, eine verbesserte Sicherheitsausrüstung und eine modernisierte Innenausstattung. Auch das Außendesign wurde in Details überarbeitet.

Als Alternative zum Dreiliter-Sechszylinder ist der Mazda Tribute nun auch mit einem neuen 2,3-Liter-Vierzylinder aus der MZR-Motorenfamilie erhältlich. Das 110 kW (150 PS) starke Triebwerk ersetzt den bisher angebotenen Zweiliter-Benziner. Die 3-Liter-V6-Topmotorisierung mit serienmäßigem Automatikgetriebe wird weiterhin angeboten.

Die Frontschürze ist nun in Wagenfarbe lackiert erhältlich, weist eine glattere Oberfläche auf und integriert stärker die verkleinerten Nebelscheinwerfer, auch die Hauptscheinwerfer wurden neu gestaltet.

Neue 16-Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünf-Speichen-Design, ausgeprägtere Seitenverkleidungen und Kotflügelaufsätze, der geglättete Übergang zwischen hinteren Kotflügelaufsätzen und der Heckschürze sowie die Rückleuchten, die nun übereinander angeordneten Lampen hinter rotem Klarglas besitzen, runden das äußere Facelift ab.

Das Cockpit des Mazda Tribute wurde komplett überarbeitet. Die neu gestaltete Instrumententafel – vier Rundanzeigen mit silbernen Einfassungen, modernere Schalter und die Bedienelemente der Klimaanlage in der Mittelkonsole geben dem Cockpit nun ein hochwertigeres Aussehen.

Die Konsole zwischen Fahrer- und Beifahrersitz wurde vergrößert und kann nun bis zu 17 CDs aufnehmen. Im vorderen Bereich erweitert eine kleine Ablage den Stauraum, einer der Cup-Holder ist vergrößert und mit einer Gummifassung versehen worden.

Auch den Passagieren auf den hinteren Sitzen stehen Becherhalter zur Verfügung. Der Schalthebel des Automatikgetriebes – bisher als Lenkradhebel ausgeführt – ist jetzt ebenfalls in der Bodenkonsole untergebracht. Ergänzt werden die Veränderungen im Innenraum des Mazda Tribute durch neue Polsterstoffe, Lederbezüge sind als Option erhältlich.

Die Verbesserungen im Innenraum des neuen Mazda Tribute beschränken sich aber nicht nur auf die Optik und die Verarbeitung. Die Verwendung von speziellem Isolationsmaterial soll außerdem Wind-, Straßen- und Antriebsgeräusche noch weiter reduzieren.

Der neue Mazda Tribute ist in allen Modellversionen mit Allradantrieb (AWD) ausgestattet. Zentrales Element des Antriebs ist das Active Torque Control Coupling (ATCC), eine elektromagnetische Steuerung der Drehmomentverteilung.

Eine Steuerelektronik überwacht vollautomatisch und permanent Raddrehzahlen und Gaspedalstellung. Bei Bedarf wird überschüssiges Drehmoment an die Hinterräder weitergeleitet. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems verhindert durchdrehende Räder auf rutschigem Untergrund zuverlässig und sorgt stets für optimale Traktion.

Auch die Sicherheitsausstattung soll nach dem Facelift noch kompletter sein. In der neuen Modellgeneration arbeiten serienmäßig Scheibenbremsen an allen vier Rädern, die Standfestigkeit der Bremsen wurde durch neue Bremskolben und –leitungen verbessert. Neu ist auch das ABS mit mechanischem Bremsassistenten in allen Modellvarianten.

Verbesserungen betreffen auch die passive Sicherheit. Zweistufen-Airbags für Fahrer und Beifahrer sind nun ebenso serienmäßig an Bord, wie Kopf-Schulter-Airbags. Diese schützen Fahrer, Beifahrer und die hinten außen sitzenden Passagiere.

Österreich-Preise gibt es noch keine, aufgrund des fehlenden Dieselmotors wird der Tribute bei uns aber wohl auch weiterhin ein Schattendasein fristen.

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