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Mehr Power, mehr Platz, mehr Technik

Auf der Detroit Motor Show feiert die M-Klasse offizielle Premiere, Motorline zeigt bereits jetzt erste Fotos und liefert die wichtigsten Daten.

mid/mh

  • Hier finden Sie Fotos der neuen Mercedes M-Klasse

    Die zweite Generation der M-Klasse stellt Mercedes-Benz auf der Detroit Motor Show im Januar 2005 vor. Im Sommer soll der Edel-Offroader auf den Markt kommen. Neue Motoren, eine sportlichere Erscheinung, mehr Platz im Innenraum und verbesserte Technik sind die Kernkomponenten der neuen Fahrzeuggeneration.

    Vor knapp acht Jahren begründete die M-Klasse das Segment nobler SUV aus deutschen Landen. Inzwischen sind dem Stuttgarter jedoch Konkurrenten wie der VW Touareg oder der Porsche Cayenne mit modernerer Antriebstechnik für Straße und Gelände davongefahren.

    Das soll sich nun ändern: Ein verbesserter Allradantrieb mit zusätzlichen Features wie Bergabfahrhilfe, Anfahr-Assistent und Offroad-ABS sollen die neue M-Klasse auch für schwierige Geländepassagen fit machen. Dazu zählt auch ein optionales Offroad-Paket mit Getriebeuntersetzung und zuschaltbaren Differenzialsperren zwischen Vorder- und Hinterachse sowie an der Hinterachse.

    Auch eine modifizierte Luftfederung "Airmatic" mit variabler Einstellung von Bodenfreiheit und Wattiefe gehört zum Paket. Für die Straße wird die Luftfederung auf Wunsch mit einem adaptiven Dämpfersystem kombiniert, was für mehr Dynamik und Komfort sorgen soll.

    Geräumiger als beim Vorgänger präsentiert sich der Innenraum des SUV. In der Länge hat die neue M-Klasse um 15 Zentimeter zugelegt, in der Breite um sieben Zentimeter und beim Radstand um 9,5 Zentimeter. Durch den Zuwachs erhöhen sich die Beinfreiheit im Fond und das Kofferraumvolumen, das bei umgeklappter Rückbank nun bis zu 2.050 Liter fasst, 30 Liter mehr als zuvor.

    Zugleich ist das Fahrzeug neun Millimeter niedriger, was in Verbindung mit einer ausgeprägten und nach hinten ansteigenden Schulterlinie einem sportlicheren optischen Auftritt zugute kommt.

    Das Motorenangebot besteht weiterhin aus zwei Benzinern und zwei Dieselmotoren, die alle serienmäßig mit der Siebengang-Automatik 7G-Tronic gekoppelt sind. Seinen Einstand gibt der neue V6-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung der dritten Generation.

    Das Triebwerk leistet im ML 320 CDI 165 kW/224 PS und stellt ein Drehmoment von 510 Nm bereit. Einstiegsdiesel ist der ML 280 CDI mit 140 kW/190 PS und 440 Nm Drehmoment.

    Zum Einsatz kommt außerdem der neue V6-Benziner im ML 350, der 200 kW/272 PS leistet und aus dem SLK, dem CLS und der E-Klasse bereits bekannt ist. Nach wie vor das Topmodell ist der Achtzylinder-Motor im ML 500 mit auf 225 kW/306 PS angehobener Leistung. Gegenüber den Triebwerken des Vorgängermodells verspricht Mercedes bei den neuen Aggregaten Zuwächse bei Leistung und Drehmoment von bis zu 38 Prozent sowie Kraftstoffeinsparungen von bis zu zehn Prozent, die auch auf die bessere Aerodynamik der Karosserie zurückzuführen sind.

    Neue Maßstäbe will die M-Klasse auch bei der Sicherheit setzen. Neben sechs Airbags und Crash-aktiven Kopfstützen kommt auf Wunsch erstmals das aus der S-Klasse bekannte Pre-Safe-System zum Einsatz. Es erkennt über die Sensoren des ESP und des ABS gefährliche Fahrsituationen und bereitet Insassen und Fahrzeug auf eine drohende Kollision vor: Die Gurte werden gestrafft, der Beifahrersitz wird in eine bessere Position gebracht, das Schiebedach wird geschlossen.

    Weltweit ist die erste Generation der M-Klasse rund 620.000 Mal verkauft worden. Diesen Erfolg soll die zweite Generation fortsetzen. Die Preise sind noch nicht bekannt, doch angesichts der Zuwachses bei Technik und Raum sowie neuer Serienausstattung wie Nano-Lack ist durchaus mit einem kräftigen Zuschlag zu rechnen.

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