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Der kleine Q7

Der neue A6 Allroad quattro, ein höhergelegter Kombi der oberen Mittelklasse, feiert derzeit auf dem Genfer Automobilsalon sein Publikumsdebüt.

mid/mh

Optisch eng verwandt mit dem normalen A6 Avant verfügt der Allroad der nunmehr zweiten Modellgeneration unter anderem über einen auffälligen Unterfahrschutz aus Edelstahl und neu gestaltete Stoßfänger in kontrastierender Farbe.

Während Audi mit dem für hiesige Verhältnisse etwas überdimensionierten, deutlich über fünf Meter langen Q7 jüngst in der SUV-Klasse an den Start gegangen ist, empfiehlt sich der 4,93 Meter lange A6 Allroad für all jene, die gelegentlich durch Wälder und Wiesen fahren wollen, gerne einen Caravan oder Pferdeanhänger an den Haken nehmen und dank des permanenten Allradantriebs ein sicheres Vorankommen auf allen Fahrbahnen zu schätzen wissen.

Für den Antrieb des Fünfsitzers hält Audi vier Triebwerke bereit: zwei FSI-Benziner und zwei Diesel mit einem Leistungsspektrum von 132 kW/180 PS bis 257 kW/350 PS. Am besten zur Charakteristik des Fahrzeugs als bulliger Gleiter dürfte der 3,0-Liter-V6-TDI mit 171 kW/233 PS, der ein Drehmoment von 450 Nm in einem breiten Bereich von 1 400 bis 3 250 U/min bereitstellt.

In der Zielgruppe der Förster und Jäger, aber auch unter Familienvätern und Dienstwagenfahrern hatte sich bereits die erste Generation des Allroad eine stolze Fan-Gemeinde erarbeitet - auch deswegen, weil bis auf den Volvo XC70 weit und breit kein Wettbewerber in der Nische der höhergelegten Allrad-Kombis mit exklusivem Anspruch zu sehen ist. Der nun noch einmal deutlich eleganter wirkende und von den technischen Fortschritten der neuen A6-Generation profitierende Allrader dürfte daher nahtlos an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen.

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