4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"The Boss" lernt sparen

Mit dem neuen X5 xDrive40e präsentiert BMW seinen ersten Plug-in-Hybriden. Mit 313 PS Systemleistung und 450 Nm maximalem Drehmoment.

mid/ts

Ein großes SUV mit sportlichen Fahrleistungen und dem Spritverbrauch eines Kleinwagens: Dieses technische Kunststück vollbringt BMW nun mit dem intern "The Boss" genannten X5 in der Plug-in-Hybrid-Variante xDrive40e. Das erste Modell der Kernmarke BMW mit Steckdosen-Anschluss bringt es auf 230 kW/313 PS Systemleistung und 450 Nm maximales Drehmoment.

Der Antrieb besteht aus einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 180 kW/245 PS und einem 83 kW/113 PS starken E-Motor. Eine 8-Gang-Automatik leitet die Kraft an alle vier Räder weiter. Damit ist der XXL-Bayer flott unterwegs: 6,8 Sekunden vergehen beim Standardsprint von 0 auf 100 km/h; maximal sind elektronisch limitierte 210 km/h möglich.

Rein elektrisch kommt der X5 dank der neun kWh großen Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit maximal 120 km/h im Optimalfall 31 Kilometer weit. Der Akku versorgt außerdem das 12-Volt-Bordnetz und damit die elektrischen Verbraucher wie Klimaanlage und Radio.

In Sachen Verbrauch gibt sich das ab November 2015 erhältliche Hybrid-SUV bescheiden: mit 3,3 Liter bis 3,4 Liter Super je 100 Kilometer soll er sich - bei zuvor geladener Batterie - zufrieden geben.

Dazu kommen aber noch rund 15,4 kWh Strom pro 100 Kilometer - das ist etwa die Menge, die ein Elektro-Smart ohne Verbrennungsmotor auf gleicher Strecke benötigt. Ganz das Niveau aktueller sparsamer Kleinwagen erreicht der 2,2-Tonner also doch nicht, die Grenzen der Physik hebelt auch das Hybrid-Konzept nicht aus.

Den Fahrmodus wählt der Fahrer über den auf der Mittelkonsole platzierten "eDrive Taster" aus. Im Automatik-Modus steht die volle Leistung zur Verfügung, und der E-Motor unterstützt den Benziner beim Beschleunigen. Im Modus "Max eDrive" fährt der X5 xDrive40e rein elektrisch, und im Modus "Save Battery" arbeitet nur der Verbrenner, um Batterie-Kapazität für späteres elektrisches Fahren aufzusparen.

Durch die Montage der Batterie unter dem Gepäckboden bleibt der Stauraum auch beim X5-Hybriden beachtlich: 500 Liter Gepäck passen hinter die Rücksitze, 150 Liter weniger als bei den Verbrennern. Mit umgelegter Rückbank erhöht sich das Volumen auf 1.720 Liter.

Die Ausstattung des xDrive40e umfasst zusätzlich zum Serientrimm des X5 das Navigationssystem Professional sowie eine Standheizung und -kühlung und ein adaptives Fahrwerk mit Luftfederung und dynamischer Dämpferkontrolle. Darüber hinaus stehen hybridspezifische Smartphone-Apps parat, die etwa den Ladezustand der Hochvoltbatterie und die Position öffentlicher Ladestationen anzeigen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

Ein Klassiker in Schwarz

Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!