4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schnelles Heck

Mit dem Q3 Sportback stellt Audi die Coupé-Version des Kompakt-SUV auf die Räder. Auf dem Flugplatz Manching nahmen wir erstmals darin Platz.

mid/brie

Der Q3-Abkömmling AUdi Q3 Sportback wirkt an keiner Ecke plump oder unausgegoren. Und weil sich im Heckbereich mehr verändert hat als vorn, interessiert uns zunächst einmal der Fond. Beruhigend: Die Hinterbänkler müssen nicht mit gesenktem Haupt Platz nehmen, obwohl die Dachlinie um einen Hauch tiefer gelegt wurde.

Die Audi-Ingenieure schwören sogar, dass auch das Fassungsvermögen des Kofferraums keine Einbußen gegenüber den normalen Q3 hinnehmen musste. Sogar die verschiebbare Rücksitzbank wurde aus der Grundvariante übernommen.

Da die Schulterlinie des Q3 Sportback ebenfalls niedriger verläuft, wirkt das SUV-Coupé in der Seitenansicht etwas gestreckter. Die Radkästen haben stärkere Konturen und geben dem Audi einen muskulösen Anstrich sowie einen Hinweis auf den Quattro-Antrieb, der in den meisten Varianten zur Serienausstattung zählt. Der Schattenwurf im unteren Türbereich soll den athletischen Charakter gezielt unterstreichen.

Den Q3 Sportback wird es in elf Außenfarben geben. Das Wabengitter im Kühlergrill wird mit Aluminiumelementen in der Ausstattungsvariante S-Line der Frontpartie einen markanteren Auftritt verleihen. Wer es gern noch bulliger mag, nimmt statt der 17-Zoll-Räder die wuchtigeren 18-, 19-, oder gar 20-Zöller, die den Eindruck erwecken, die Radhäuser seien kurz vor dem Platzen.

Zum Verkaufsstart (die Auslieferungen beginnen im Herbst 2019) bietet Audi den Q3 Sportback erst einmal mit einer Benzin- und zwei Dieselvarianten an: 2,0 TFSI 45 mit 230 PS und 2,0 TDI mit 150 (35 TDI) oder 190 PS (45 TDI).

Wenig später wird noch ein 1,5-l-Benziner mit 150 PS nachgeschoben, bei dem sich bei gleitender Fahrweise zwei Zylinder abschalten, um den Verbrauch zu senken. Wird bei diesem Motor das Doppelkupplungsgetriebe geordert, ist auch das Mildhybrid-System MHEV an Bord, das ein 48-Volt-Bordnetz nutzt. Mit dieser Technik, die auch die Segelfunktion mit abgeschaltetem Motor einsetzt, sollen weitere 0,4 Liter Benzin pro 100 Kilometer Fahrstrecke eingespart werden.

Gebaut wird der Q3 Sportback im ungarischen Werk Györ. Zur Markteinführung lässt Audi die "edition one" in zwei Ausführungen vom Band laufen: in "Tausilber Metallic" mit Anbauteilen in der Kontrastfarbe "Manhattangrau" und als Volllackierung in "Mythosschwarz Metallic".

An dieser Stelle verneigen wir uns vor dem Erfindungsreichtum der Audi-Marketingexperten, die selbst für die langweiligsten Farben Sehnsucht weckende oder geheimnisumwitterte Namen plakatieren. Aber bei Farbbezeichnungen wie "Mausgrau" oder "Finster wie die Nacht" würden die Kunden den Geldbeutel sicher weniger freudig zücken.

Apropos Geldbeutel: Mit dem Zählen des Inhalts kann man sich noch etwas Zeit lassen: Die Preise für die neue Variante des Q3 Sportback hat Audi noch nicht kommuniziert. Kleine Orientierungsmarke: Für den "normalen" Q3 startet die Preisliste momentan bei rund 35.000 Euro. Da der Sportback sicher nicht weniger, sondern ein paar Tausender mehr kosten wird, sollte dieses Minimum schon mal im Geldsack drin sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Mit Diesel-Power und Retro-Design nach Europa

Das ist der neue Toyota Land Cruiser

Nachdem Toyota 2021 den neuen, nicht für Europa gedachten Land Cruiser 300 vorgestellt hat, zogen die Japaner heute das Tuch von seinem kleinerem, aber keinen Deut weniger spannenden Bruder; auch für den alten Kontinent.

Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

Ein Klassiker in Schwarz

Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.