4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ein Offroad-Morgan? Ja, gibt's!

Ein Morgan fürs Gelände, für Rallyes und Trips in die abgelegensten Ecken der Erde? Klingt aktuell etwas britisch-schräg, hat aber eine lange Tradition. Und die wird jetzt reanimiert: mit dem Plus Four CX-T.

Rudolf Huber / mid

Der flache und lange Zweisitzer basiert logischerweise auf dem 2020 eingeführten Plus Four. Er wird von den Dakar- und Rallye-Spezialisten von Rally Raid UK in einen Sportwagen mit hoher Abenteuer-Affinität umgewandelt. "Eines der Ziele des Projekts ist es, die Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit von Morgans neuer CX-Plattform zu demonstrieren", heißt es dazu bei Morgan.

Bei der Allrad-Technik bedienen sich die Briten wie beim Motor bei BMW, und zwar in Form des elektronischen X-Drive-Differenzials mit maßgeschneiderter Software. Mit Schaltern in der Kabine können je nach Fahrbedingung drei Modi ausgewählt werden, um den Grad der Differenzialsperre zu variieren.

Massive Eingriffe gab es am Fahrwerk, was eine Bodenfreiheit von immerhin 23 Zentimetern ermöglicht und eine geschmeidige Balance zwischen Nachgiebigkeit und Haltbarkeit ergeben soll. Zudem wurde der Plus Four CX-T so konzipiert, dass er ein Maximum an Gepäck- und Ausrüstungskapazität und den Insassen den für extreme Umgebungen erforderlichen Schutz bietet. Auffälligste Änderung: Die Rückwand wurde durch einen Geräteträger ersetzt, der zwei robuste und wasserdichte Gepäckkoffer, eine Alu-Werkzeugbox, zwei 11-Liter-Behälter und zwei Reifenbaugruppen aufnimmt.

Cooles Gerät, spannendes Konzept - doch natürlich gibt es auch hier wie fast immer im Leben einen Haken: Die maßgeschneiderte Produktion des Plus Four CX-T mit 258 PS starkem Turbo-Vierzylinder-Reihenmotor ist auf exakt acht Exemplare limitiert. Wer zuschlagen will und gerade rund 200.000 Euro vor Steuern übrig hat, muss also ganz schön fix sein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

Ein Klassiker in Schwarz

Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.