4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mitsubishi ASX 1,8 DI-D 4WD Instyle  – im Test

Fahren & Tanken

Als technische Weltpremiere findet im extrem niedrig verdichteten (14,9:1) Diesel erstmals eine verstellbare Einlassnockenwelle Anwendung: Sie soll nicht nur für sensationell niedrige Verbrauchswerte sorgen, sondern dem 1,8 Liter fassenden Aggregat auch noch ordentlich Beine machen.

Im Fahrbetrieb präsentiert sich das 150 PS-Triebwerk durchaus drehfreudig und kraftvoll, allerdings lässt sich der Turbolader bei jedem Lastwechsel ein bis zwei Sekunden Zeit eher so richtig Druck aufbaut. Untermalt wird der Beschleunigungsvorgang von vernehmbaren, aber nie störendem Nageln und einem markanten Turbopfeifen.

Auf der Autobahn zeigt der ASX seine volle Stärke und marschiert so manchen, deutlich stärker motorisierten Limousinen auf und davon. Zehn Sekunden sollen laut Werk für den Sprint auf 100 km/h vergehen, die Realität fühlt sich deutlich rascher an.

Dank Bremsenergierekuperation, Leichtlaufreifen und einer fein agierenden Start&Stop-Automatik sind Durchschnittsverbräuche um die sechs Liter kein Problem. Ruhigere Naturen können ohne zum Verkehrshindernis zu mutieren problemlos Werte mit einer Fünf vor dem Komma „erfahren“. Beeindruckend!

Das Fahrwerk ist eher auf der sportlich-straffen Seite positioniert, bietet dennoch genügend Restkomfort für schlechte Fahrbahnen. Schwergängig und etwas rückmeldungsarm ist die elektrische Servolenkung ausgefallen, sie ist dafür aber ausreichend direkt ausgelegt.
Bei schneller Kurvenhatz wirkt der ASX leicht behäbig, das ESP greift früh ein und hält den untersteuernd ausgelegten Mitsubishi sicher in der Spur.

Der per Drehwähler zuschaltbare Allradantrieb glänzt vor allem dadurch, dass er auch im aktivierten Zustand weder durch Verspannungen noch durch Geräusche im Antriebsstrang auffällt. Auf rutschiger Fahrbahn und in leichtem Gelände sorgt er dennoch für ein spürbares Plus an Fahrsicherheit und Spurtreue.

Für ganz heikle Fälle lässt sich die Kraftverteilung noch 50:50 sperren. Dies ist durch die intelligente Regelung jedoch praktisch nie nötig. Tadellos sind sowohl die fadingresistente Bremsanlage als auch das perfekt abgestimmte und gut schaltbare 6-Gang-Getriebe.



Weitere Testdetails:

Einleitung

Innenraum

Testurteil

Kfz-Versicherung berechnen und online abschließen

Kaskoversicherung - informieren und berechnen

Kfz-Rechtsschutzversicherung - informieren und berechnen


Techn. Daten, Ausstattung, Preise

News aus anderen Motorline-Channels:

Mitsubishi ASX 1,8 DI-D 4WD Instyle – im Test

Weitere Artikel:

Offroad-Klassiker wagt 2023 Sprung über den großen Teich

Ford Bronco kommt nach Europa

Die US-amerikanische Geländewagen-Ikone, der Ford Bronco, kommt Ende des nächsten Jahres als Viertürer und Linkslenker in begrenzter Stückzahl in ausgewählten europäischen Ländern auf den Markt. Darunter auch in Österreich und Deutschland.

Mit Diesel-Power und Retro-Design nach Europa

Das ist der neue Toyota Land Cruiser

Nachdem Toyota 2021 den neuen, nicht für Europa gedachten Land Cruiser 300 vorgestellt hat, zogen die Japaner heute das Tuch von seinem kleinerem, aber keinen Deut weniger spannenden Bruder; auch für den alten Kontinent.

"Wir sind bereit, das Offroad-Segment mit dem Fisker Ocean Force E aufzumischen!" tönt Fisker selbstbewusst im Rahmen der Enthüllung der neusten Version ihres Elektro-SUV, das ab dem vierten Quartal 2023 bereits in den Handel kommen soll.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

150.000 Euro nur für den Umbau

Das ist der delta4x4 Rolls Royce Cullinan

Ein Rolls-Royce parkt fast immer in der Garage oder steht an der Pforte eines Palast-Hotels parat. Doch geht es auch ganz anders, wie die Off Road-Experten von delta4x4 demonstrieren.